Corona-Updates #21: Diese Regeln gelten in Deutschland und den Niederlanden

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  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten

Corona-Updates Woche 46

Freitag, 13. November 07:54 Uhr

  • Besorgnis über steigende Infektionszahlen in Deutschland, auch wenn der Anstieg weniger stark ausfällt. Das Robert Koch-Institut meldet erneut eine Rekordzahl von mehr als 23.500 Infektionen.
  • Das RKI sieht, dass die deutsche Testkapazität an ihre eigenen Grenzen stößt und befürchtet volle IC-Abteilungen
  • Das Lockdown-Licht gilt für den Monat November. Am kommenden Montag wird sich Bundeskanzlerin Merkel mit den 16 Bundesstaaten über das weitere Vorgehen im Dezember beraten. Vieles deutet darauf hin, dass die Entscheidung über eine mögliche Verlängerung der Maßnahmen verschoben wird. Für eine Entscheidung auf Basis der aktuellen Zahlen wäre es zu früh
  • Merkel will nicht versprechen, dass die Gastronomie wieder öffnen darf, und Gesundheitsminister Spahn acht Treffen mit mehr als 15 Personen in diesem Winter unrealistisch
  • Das Robert-Koch-Institut hat es in ungewöhnlich klarer Sprache auf den Punkt gebracht: Es wird in den kommenden Monaten ein Po-quetschen
  • Deutschland will eine Corona-Impf-App entwickeln, in der Geimpfte eventuelle Nebenwirkungen registrieren können

Freitag, der 13. …

Die Zahl der dem RKI berichtete Fälle in betrugen 23.542.

️ ein neuer Rekord

️ +8% im Vorwochenvergleich, der 7-Tage-Schnitt steigt dementsprechend, auf 18.858

Donnerstag 12. November 08.03 Uhr

  • Ob sich die Infektionszahlen in Deutschland wirklich abflachen, wird sich erst in wenigen Tagen zeigen. Gestern meldete das Robert Koch-Institut eine Rekordzahl von knapp 22.000 Infektionen. Politiker warnen daher weiterhin vor einer ernsten Lage. „Es wird ein harter Winter“, sagte Bundeskanzlerin Merkel
  • Die Zahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation steigt rasant. Deutschland hat mehr als genug Betten, aber es droht ein Fachkräftemangel
  • Im aktuellen Lockdown müssen die Schulen um jeden Preis geöffnet bleiben. Doch inzwischen befinden sich 300.000 Kinder und 30.000 Lehrer in Quarantäne.Die Leute bleiben hauptsächlich näher am Zuhause

Die Deutschen fahren ihre Mobilität weiter zurück.

Finde mehr heraus: Podcast – Deutschland will Datenautohersteller auf eigener Plattform bündeln.

Aktuell liege das Bewegungsniveau um 10% unter dem Vorjahr, sagt die (anonymisierte) Mobilfunkdatauswertung von RKI und Humboldt Uni Berlin. Überproportional ist offenbar der Reise- und Langstreckenverkehr.@welt pic.twitter.com/fEORMK4s29

Mittwoch 11. November 08.44 Uhr

  • Gesundheitsminister Jens Spahn sieht erste Anzeichen für eine Abflachung steigender Infektionszahlen: „Ermutigend, aber noch lange nicht genug.“
  • EU schließt Deal mit Biontech über 300 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs ab, Deutschland will 100 Millionen Einheiten
  • Nordrhein-Westfalen verlängert die Weihnachtsferien wegen der Corona-Krise um einige Tage
  • Berlin erstellt Prioritätenliste, wer zuerst geimpft werden kann. Wenn der Impfstoff verfügbar ist, können täglich 20.000 Menschen zu einer Impfung kommen.
  • Ein Blick auf den 7-Tage-Durchschnitt:

Aktive Fälle: 29% über Vorwoche = 14. Minus in Folge

Dienstag 10. November 08.23 Uhr

  • Viel Aufmerksamkeit in Deutschland für den Durchbruch des deutschen Biontechs zusammen mit dem amerikanischen Pfizer bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff
  • Auch die Erfolgsgeschichte der Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci steht im Rampenlicht. Als Kinder türkischer Einwanderer baute das Ehepaar in Mainz eines der erfolgreichsten Medizintechnik-Unternehmen Deutschlands auf.
  • Da stellt sich sofort die Frage, wer zuerst geimpft werden soll, wenn der Impfstoff fertig ist. Die deutsche Strategie räumt älteren Menschen und anderen Risikogruppen den Vorrang ein, gefolgt von Beschäftigten im Gesundheitswesen
  • Das Corona-Notfallkrankenhaus in den Messehallen Berlins bleibt sicherlich noch bis zu diesem Frühjahr verfügbar. Das größte Problem ist der Mangel an IC-Krankenschwestern
  • Gesundheitsminister Jens Spahn sieht wenig Hoffnung für die Veranstaltungsbranche: Es ist ratsam, in den kommenden Wochen und Monaten keine Treffen mit mehr als 10 Personen abzuhalten
  • In Deutschland wächst die Angst vor Zombiefirmen
  • Während Corona: Deutsche Exporte wachsen, aber Unternehmer sehen eine düstere Zukunft
  • Wir schließen mit einer vorsichtig hoffnungsvollen Nachricht. Es scheint, dass sich der Trend bei Corona-Infektionen in Deutschland umkehren könnte:

Die Zahl der dem RKI berichtete Fälle in betrugen 15.332.

Finde mehr heraus: Corona-Updates #22: Diese Regeln gelten in Deutschland und den Niederlanden.

Montag, 9. November 9.38 Uhr

  • Merkel befürchtet, dass es noch lange Zeit zu Kürzungen wegen der Corona-Pandemie kommen wird. „Nur wenn 60-70% der Bevölkerung immun sind, wird Entspannung möglich sein.“
  • Deutsche Ärzte befürchten einen Mangel an IC-Betten innerhalb von 3 Wochen
  • Deutschland testet so viel, dass die Testkapazitäten überlastet sind. Minister Spahn will nun konkreter testen. Auch die lokalen GGDs können die Infektionsketten nicht mehr nachvollziehen
  • Potentielles Superspreader-Event: In Leipzig demonstrieren rund 20.000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen
  • Ausnahme wegen Corona: Lkw dürfen sonntags vorübergehend durch Nordrhein-Westfalen fahren

Deutschland im Lockdown leuchtet den ganzen Monat November

Deutschland befindet sich seit Montag, 2. November (bis 30. November), einen Monat lang in einem „Lockdown-Licht“. Bitte beachten Sie: Je nach Bundesland kann es kleine Unterschiede geben. Zum Beispiel sind einige Beschränkungen in Bayern strenger.

  • Kultur, Sport, Tourismus und Freizeit. Fast alles rund um dieses Thema muss für einen Monat geschlossen werden. Dies gilt daher für:
  • Gaststättengewerbe. Lediglich Essen abholen oder liefern lassen ist weiterhin möglich.
  • Hotels in der Nähe von Touristen, also keine Inlandsreisen oder Ausflüge mehr
  • Breitensport und Fitnessstudios sind geschlossen. Kein Publikum mehr bei den Fußballspielen in der Bundesliga
  • Theater, Museen und Kinos sowie andere kulturelle Einrichtungen sind geschlossen
  • Keine Partys und Events mehr: Es dürfen sich maximal 10 Personen aus 2 Haushalten treffen. Die Kontrollen hierzu werden verschärft
  • Unterschied zu diesem Frühjahr: Schulen, Kindertagesstätten und Friseure bleiben geöffnet
  • Auch der Einzelhandel bleibt geöffnet, es wird darauf geachtet, dass die Kunden nicht zu nah beieinander sind
  • Schnelltests für Krankenhäuser. Pflegeheime und andere Einrichtungen, um zu verhindern, dass Menschen hier wie in diesem Frühjahr isoliert werden

Welche Regeln gelten für das niederländische Risikogebiet?

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Infektionszahlen steigen.

Finde mehr heraus: D-Talk: Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen müssen sich auf diese Themen einigen.

Offiziell bleiben die Grenzen offen, so dass der Warentransport fortgesetzt werden kann. Aber die Behörden warnen die Menschen, vorsichtig zu sein. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten. Dazu gehören touristische Ausflüge und Besuche von Geschäften und Restaurants.

Generell gilt: Wer aus den Niederlanden nach Deutschland will, muss sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Außerdem müssen Sie sich unverzüglich nach Ihrer Ankunft beim örtlichen Gesundheitsamt (ähnlich dem GGD) melden, um zu melden, dass Sie aus einem Risikogebiet kommen.So müssen sich beispielsweise die nördlichen Niederlande hauptsächlich mit den Corona-Regeln Niedersachsens auseinandersetzen, weiter südlich gelten die Corona-Regeln von Nordrhein-Westfalen. Diese Regeln können wöchentlich geändert werden, also behalte die deutschen Websites im Auge.

Ausnahmen

Eine Ausnahme gilt für diejenigen, die keine Corona-Symptome haben und einen negativen Corona-Test von maximal 48 Stunden vorweisen können. Eine andere Möglichkeit ist ein Corona-Test in Deutschland und eine häusliche Quarantäne, bis die Ergebnisse vorliegen.

Eine Ausnahme gilt auch für Personen, die keine Symptome aufweisen und sich aus „dringenden oder gesundheitlichen Gründen“ oder „zur Einhaltung rechtsverbindlicher Vereinbarungen“ im Ausland aufgehalten oder die Grenze weniger als 48 Stunden überschritten haben.

Lkw dürfen sonntags vorübergehend durch Nordrhein-Westfalen fahren

Die Situation der Grenzgänger

Auch Grenzgänger, die von Deutschland in die Niederlande pendeln, unterliegen in der Regel nicht der Quarantänepflicht. Vor allem, wenn sie sich weniger als 48 Stunden in den Niederlanden aufhalten. Für Personen, die in den Niederlanden leben und in Deutschland arbeiten, gelten andere Regeln. Sie müssen sich an das Gesundheitsamt des Landkreises wenden, in dem sie arbeiten, um zu klären, ob sie noch zur Arbeit kommen können und ob sie als Grenzgänger Dokumente für den Grenzübertritt benötigen.

Diese Informationen basieren auf den Corona-Vorschriften in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und werden mit den Regionen besprochen, in denen die Infektionszahlen steigen. Die Durchreise in andere Bundesstaaten ist erlaubt, die Regeln können sich jedoch je nach Bundesstaat unterscheiden. Im Allgemeinen ähneln sie den oben beschriebenen Regeln, können sich jedoch im Detail unterscheiden. Erkundigen Sie sich daher immer am Bestimmungsort, welche Regeln gelten.

Wichtiges Update für Grenzgänger: Anpassung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne. Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

Nordrhein-Westfalen lockert Meldepflicht, berichtet die Euregio

Seit Mittwoch, 7. Oktober, gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Einreiseverordnung.Letztendlich erkundigt man sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen.

Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Grenzinfopunkt hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium

Corona-Updates in Deutschland

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  • Lesen Sie hier die Updates zu Corona ab Juni.