Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #04

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten

Corona-Updates Woche 04

Freitag 29. Januar 08.09 Uhr

  • Deutschland will spätestens heute über Einreiseverbote für Länder mit vielen Mutationen entscheiden. Für die Niederlande gilt dies wahrscheinlich noch nicht.
  • Um Kritik an der langsamen Impfkampagne zu diskutieren, treffen sich die Staaten am Montag zu einem besonderen „Impfgipfel“.
  • Gesundheitsminister Spahn dämpft bereits die Erwartungen. Der Mangel an Impfstoffen sei ein komplexes Problem, das nicht einfach durch ein Treffen gelöst werden könne. Er rechnet damit, dass der Mangel nicht vor Ostern behoben wird. „Wir stehen definitiv vor weiteren 10 schwierigen Wochen.“
  • Der Abwärtstrend hält an:

️ 21,5% Minus im Vorwochenvergleich

️ 7-Tage-Schnitt auf dem niedrigsten Level seit dem 27. Oktober

Donnerstag 28. Januar 08.13 Uhr

  • Deutschland erwägt Einreiseverbot unter anderem für die Niederlande
  • Es handelt sich um einen Reisestopp für Länder, in denen Mutationen eine große Rolle spielen. Dazu gehören zunächst Großbritannien, Irland, Südafrika, Brasilien und Portugal
  • In zweiter Instanz werden laut Spiegel auch die Niederlande und Dänemark untersucht
  • Die Grenze würde für Diplomaten, Berufspendler und Güterverkehr geöffnet bleiben. Das heißt Kontrollen an Flughäfen, im Zug und die Polizei würde stichprobenartig an der Grenze kontrollieren
  • Die Maßnahme wird nun intern zwischen Ministerien, innerhalb Europas und mit dem Robert-Koch-Institut diskutiert. Eine Entscheidung könnte bereits am Freitag fallen.

Mittwoch 27. Januar 08.05 Uhr

Mehr wissen: Milliarden für die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser: Chance für niederländische Unternehmer.

  • Merkel kritisiert Deutschlands Kampf gegen das Coronavirus: „Wir sind viel zu langsam“.
  • Die Bundesregierung erwägt daher, den Flugverkehr weitgehend zu reduzieren. Derk Marseille erzählt im BNR Nieuwsradio, warum Deutschland so besorgt ist, obwohl die Infektionszahlen sinken
  • Diese Bedenken sind zum Teil auf Ausbrüche von Corona-Mutationen zurückzuführen, weshalb der Bundestag früher als geplant tagt
  • Der Rückgang ist hier deutlich sichtbar

️ 17% Minus im Vorwochenvergleich

️ 7-Tage-Schnitt auf dem niedrigsten Level seit dem 28.Oktober

️ schnell 44% minus im Vorwochenvergleich

️ 7-Tage-Schnitt auf niedrigstem Level seit dem 28. Oktober

Montag 25. Januar 08.18 Uhr

  • Die meisten Bundesländer haben seit gestern oder heute verschärft. Die auffälligste Maßnahme: In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt medizinische Mundschutzpflicht
  • Die Einreisebestimmungen für 20 Risikoländer wurden verschärft, darunter Portugal, Spanien und Tschechien
  • Die deutsche Obstgewerkschaft hat jetzt Angst vor leeren Regalen, weil Obst aus Südeuropa schwerer nach Deutschland zu bekommen ist. Die strengeren Einreisebestimmungen gelten auch für Fahrer
  • Bundesregierung bestellt Corona-Medikamente im Wert von 400 Millionen Euro auf Antikörperbasis. Medikamente sollen in erster Linie ein schweres Fortschreiten der Krankheit verhindern
  • Schnelltests in wenigen Wochen in deutscher Apotheke zu verkaufen
  • Warum der Lockdown in Münster besser funktioniert als anderswo
  • Die Unruhen in den Niederlanden machten auch die deutschen Schlagzeilen
  • Die Zahl der täglich gemeldeten Infektionen sinkt in Deutschland weiter

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Da diese Regeln nicht ausreichend gewirkt haben, gilt ab dem 16. Dezember der strengere Lockdown. Zum 11. und 25. Januar wurden einige Regeln verschärft. Die derzeitige Sperrung gilt bis zum 14. Februar.

Mehr wissen: D-Talk: Weitere Firmenübernahmen zwischen den Niederlanden und Deutschland wegen der Corona-Krise.

Die Regeln des schwereren Lockdowns

  • Haushalte dürfen maximal einen Besucher empfangen
  • Das Tragen von medizinischen Mundschutz ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
  • Mit Ausnahme von ao. Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Tankstellen, Banken und Postämter, alle Geschäfte schließen.
  • Auch Friseure, Schönheitssalons und Massagesalons schließen. Gesundheitsbehandlungen wie Physiotherapie können geöffnet bleiben.
  • Schulen und Kinderbetreuung geschlossen.
  • Arbeitgeber werden gebeten, Büros, Werkstätten und andere Arbeitsumgebungen so weit wie möglich zu schließen. Wenn kein Homeoffice möglich ist, einen Diensturlaub nehmen
  • Essen bestellen oder abholen   in ansonsten geschlossenen Restaurants weiterhin möglich
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmassnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen.Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden. Bitte beachten: Ein negativer Test kann bereits vorab erforderlich sein.
  • Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die finanziell schließen müssen, mit Überbrückungshilfen, die vor allem dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen.

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Zahl der Infektionen steigt. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten. Dazu gehören touristische Ausflüge und Besuche von Geschäften und Restaurants.

Mehr wissen: Podcast – Höchststrafe für Mörder des CDU-Politikers Walter Lübcke.

Die Einreiseregeln wurden nun angepasst:

  • Diese Corona-Einreiseverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen.
  • FAQ von Nordrhein-Westfalen
  • Und das sind die wichtigsten Regeln in Niedersachsen

Die allgemeinen Regeln:

  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland reist, muss sich vorher beim Gesundheitsamt (GGD) über Einreiseanmeldung.de anmelden
  • Quarantänepflicht von 10 Tagen oder Corona-Test bei Ankunft machen. Lesen Sie hier die aktuellen Regeln
  • Für ‚kleinen Grenzverkehr‘ muss kein Test gezeigt werden

Ausnahmen gelten für:

  • Personen auf der Durchreise, die nicht über Nacht bleiben
  • Grenzverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden, Belgien und Luxemburg (bei einem Aufenthalt kürzer als 24 Stunden)
  • Bleiben Sie weniger als 72 Stunden für dringende Familienangelegenheiten
  • Grenzgänger, die nachweisen können, dass sie für ihren Beruf oder ihr Studium die Grenze überschreiten müssen
  • Transport von Gütern, Gütern und Personen

Wichtiges Update für Grenzpendler: Änderung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne. Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

Haftungsausschluss: Obwohl wir unser Bestes tun, um die Website auf dem neuesten Stand zu halten, können diese Informationen veraltet sein, da die Regeln regelmäßig aktualisiert werden.