Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #06

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten

Corona-Updates Woche 06

Freitag 12. Februar 08.13 Uhr

  • Deutschland führt wegen der besonders hohen Infektionszahlen mit den neuen Mutationen ab Sonntag strengere Grenzkontrollen für Österreich (Tirol) und Tschechien ein. Nichtdeutsche Staatsbürger dürfen die Grenze vorerst nicht überqueren.
  • An der Grenze zu Tschechien ist die Zahl der Infektionen in Deutschland besonders hoch:
  • Bundeskanzlerin Merkel sagte in einer Regierungserklärung am Donnerstag, Deutschland habe im September zu langsam interveniert, wodurch die zweite Welle höher ausgefallen sei als gewollt. „Wir waren nicht vorsichtig genug und wir waren nicht schnell genug.“
  • In Schleswig-Holstein und Niedersachsen werden die ersten Filialen schrittweise vor dem 7. März geöffnet
  • Nach scharfer Kritik an der Wirtschaft der Bundesregierung organisiert Wirtschaftsminister Peter Altmaier einen Corona-Gipfel mit 40 Branchenverbänden
  • Deutscher Einzelhandel befürchtet Insolvenzwelle und 250.000 Arbeitsplatzverluste
  • Anzahl interessanter Grafiken über den Weltwirtschaftschef Olaf Gersemann. Der erste ist der 7-Tage-Durchschnitt der Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner. Das sind jetzt 62 in Deutschland (ab 50 können die GGDs die Infektionsketten überprüfen, ab 35 dürfen unter anderem Geschäfte wieder öffnen):

Donnerstag 11. Februar 07:56 Uhr

  • Deutschland verlängert daher den Lockdown bis zum 7. März. Die Bundesländer können selbst entscheiden, wann die Schulen öffnen, so entscheiden sich beispielsweise Berlin und Nordrhein-Westfalen bereits für eine schrittweise Öffnung ab dem 22. Februar. Die Friseure und andere Dienstleister rund um die Körperpflege dürfen am 1. März öffnen
  • Geschäfte, Kultureinrichtungen, Gruppensport dürfen ab durchschnittlich 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche wieder öffnen
  • Auf BNR Nieuwsradio erzählt Derk Marseille, was das für Deutschland bedeutet
  • Aus der Corona-Beratung wurde eine Auseinandersetzung zwischen den Politikern, die aus Angst vor Mutationen aufpassen wollen, wie etwa Angela Merkel:

Wenn Sie heute Abend Merkels Pressekonferenz aufmerksam zuhören: Es gibt nicht genug Impfstoffe und es ist sehr schwierig, den mutierenden Viren zu folgen. Es laufen Lockerungen, um 2 Bundesländern bei Wahlen Mitte März mehr Spielraum zu geben.

Erkunde mehr: Podcast – Die Unzufriedenheit mit dem Umgang der Bundesregierung mit Corona wächst.

Der Lockdown geht weiter.. https://t.co/llImCTZAJR

  • Die Öffnung der Schulen sollte mit vielen Schnelltests einhergehen, und die Lehrer könnten früher geimpft werden.
  • In Deutschland wird nun der „7-Tage-Durchschnitt“ genau beobachtet. Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner könnte die örtliche GGD die Infektionskette erneut überprüfen. Dieser Durchschnitt sinkt seit Wochen und liegt jetzt bei 64
  • Bei einem Wert von 35 könnten unter anderem Geschäfte und Museen wieder öffnen. Wenn es so weitergeht, wird dieser Wert am 3. März erreicht. Genau an dem Tag, an dem sich Merkel und die Länder wieder treffen.

Seither ist mit 3,03% am Tag verloren. WRDE sich this Trend fortfahren, wäre die neue Zielmarke von 35 am 3. März erreicht.

  • Auch die Zahl der täglich gemeldeten Infektionen geht weiter zurück:

️ minus 28% gegenüber Vorwoche

Mittwoch 10. Februar 08.17 Uhr

  • Alles deutet darauf hin, dass Deutschland den Lockdown ohne Lockerung bis mindestens Anfang März verlängert.Möglicherweise will die Bundesregierung die schrittweise Öffnung der Schulen an die lokalen Infektionsraten koppeln.
  • Mehrere Bundesländer erwägen eigene Lockerungen, wenn diese auf Bundesebene nicht in Sicht kommen. Klarheit darüber wird im Laufe dieser Woche kommen.
  • Aus der Wirtschaft gibt es große Kritik an Wirtschaftsminister Peter Altmaier, weil in vielen Fällen die Finanzhilfen vom November noch nicht ausgezahlt wurden.
  • Dies spiegelt sich in einer Umfrage unter Mittelstandsunternehmen wider: 71% sind unzufrieden mit dem Umgang der Regierung mit Corona
  • Die deutschen Exporte schrumpften 2020 um 9,3%, insbesondere während des ersten Lockdowns, da die Produktion vielerorts eingestellt wurde
  • Der Rückgang der Zahl der gemeldeten Infektionen im Bild:

️️ trotz Nachmeldungen aus NRW (ca. 600 Fälle) minus 17% gegenüber Vorwoche

Erkunde mehr: Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #07.

Dienstag 9. Februar 08.59 Uhr

  • Bundeskanzlerin Merkel will am Mittwoch einen langfristigen Plan vorlegen, wann Schulen und Kinderbetreuung wieder öffnen dürfen, deutsche Medien belauschten Vorbereitungssitzungen von Kabinettskreisen
  • Laut Business Insider tendiert die Bundesregierung daher zu einer Verlängerung des Lockdowns bis mindestens Ende Februar.
  • Die Verlängerung ist laut Merkel notwendig, weil der Rückgang noch nicht schnell genug ist.
  • Die Infektionswelle ist gebrochen, aber in keinem Bundesland liegt die Ansteckungsrate unter der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Auch der R-Wert nimmt zu langsam ab.
  • Darüber hinaus gibt es große Bedenken hinsichtlich der Verbreitung der Mutationen, die in Deutschland auf etwa 20 % der Neuinfektionen geschätzt werden.
  • Das Verkehrsministerium erwägt eine Verpflichtung für Autofahrer, immer zwei Mundschutzkappen im Auto mitzuführen, ebenso ein Erste-Hilfe-Set.
  • Bayern besorgt über Entspannung in Österreich: Im Notfall schließen wir die Grenze
  • Deutsche Krankenhausmitarbeiter können mit einem neuen Corona-Bonus von 1.500 Euro rechnen
  • Die Zahl der Infektionen sinkt weiter:

️️ niedrigster Tageswert seit dem 11. Oktober

️ minus 45% gegenüber Vorwoche

  • Den sinkenden R-Wert will Merkel unter 50 haben:
  • Die sinkende Zahl der Corona-Toten
  • Und auch interessant: Deutschland war so mobil. Nur um Weihnachten herum blieben die Leute so viel zu Hause wie während des ersten Lockdowns

Die Mobilfunkdaten-Auswertungen von RKI und HU Berlin gemäß lag die Mobilität der Deutschland am Sonntag im Vorjahresvergleich so tief im Minus wie noch nie im Jahr 2021.

Erkunde mehr: Audio – Deutsche Ladenbesitzer wütend, weil sie seit November auf Corona-Unterstützung warten.

Montag 8. Februar 08.29 Uhr

  • Am kommenden Mittwoch diskutieren Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder, welche Sperrregeln nach dem 14. Februar gelten.
  • Im Vorfeld sind zwei Lager entstanden. Das strenge Lager wird von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geführt. Sie befürchten wegen der Mutationen eine neue Corona-Welle. Das andere Camp ist sich der Notlage der Schüler bewusst und möchte die Schultüren so schnell wie möglich wieder öffnen. Mehrere Bundesländer arbeiten an Plänen, Schulen schrittweise zu öffnen.
  • Auch die Wirtschaft fragt nach Perspektive, wenn zum Beispiel Geschäfte wieder öffnen dürfen.
  • Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland sinkt weiter. Die tägliche Zahl der Meldungen schwankt wieder um das Oktoberniveau.

️️ Nichte Tageswert seit dem 18. Oktober

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Da diese Regeln nicht ausreichend gewirkt haben, gilt ab dem 16. Dezember der strengere Lockdown. Zum 11. und 25. Januar wurden einige Regeln verschärft. Der aktuelle Lockdown gilt sicherlich noch bis zum 7. März.

Die Regeln des schwereren Lockdowns

  • Haushalte dürfen maximal einen Besucher empfangen
  • Das Tragen von medizinischen Mundschutz ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
  • Mit Ausnahme von ao.Wenn kein Homeoffice möglich ist, einen Diensturlaub nehmen
  • Essen bestellen oder abholen   in ansonsten geschlossenen Restaurants weiterhin möglich
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmassnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Gemeinden mit mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner müssen strengere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden. Bitte beachten: Ein negativer Test kann bereits vorab erforderlich sein.
  • Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die finanziell schließen müssen, mit Überbrückungshilfen, die vor allem dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen.

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Infektionszahlen steigen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten. Dazu gehören touristische Ausflüge und Besuche von Geschäften und Restaurants.

Die Einreiseregeln wurden nun angepasst:

  • Diese Corona-Einreiseverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen.
  • FAQ von Nordrhein-Westfalen
  • Und das sind die wichtigsten Regeln in Niedersachsen

Die allgemeinen Regeln:

  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland reist, muss sich vorab beim Gesundheitsamt (GGD) über Einreiseanmeldung.de anmelden
  • Quarantänepflicht von 10 Tagen oder Corona-Test bei Ankunft machen. Lesen Sie hier die aktuellen Regeln
  • Für ‚kleinen Grenzverkehr‘ muss kein Test gezeigt werden

Ausnahmen gelten für:

  • Personen auf der Durchreise, die nicht über Nacht bleiben
  • Grenzverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden, Belgien und Luxemburg (bei einem Aufenthalt kürzer als 24 Stunden)
  • Bleiben Sie weniger als 72 Stunden für dringende Familienangelegenheiten
  • Grenzgänger, die nachweisen können, dass sie für ihren Beruf oder ihr Studium die Grenze überschreiten müssen
  • Transport von Gütern, Gütern und Personen

Wichtiges Update für Grenzpendler: Änderung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne.Letztendlich erkundigen Sie sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen.

Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • FAQ des ADAC
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Grenzinfopunkt hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Lockdown in den Niederlanden
  • Lockdown in Deutschland
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium

Corona-Updates in Deutschland

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten.