Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #08

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
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Corona-Updates Woche 08

Freitag 26. Februar 08.36 Uhr

  • Bundeskanzlerin Merkel hat sich für einen EU-Impfausweis ausgesprochen. Südeuropäische Länder drängen darauf, um den Tourismus wieder auf Kurs zu bringen
  • Tolle Schlagzeile beim Spiegel mit einem Hauch Selbstironie: Wettbewerb zwischen Briten und Deutschen, wer rollt diesen Sommer als erster sein Handtuch auf Mallorca aus?
  • Am kommenden Mittwoch, 3. März, wird Deutschland die Sperrregeln evaluieren. Merkels Kabinett hatte zuvor angekündigt, einen 7-Tage-Durchschnitt von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner anzustreben. Nun, so Reuters, scheint diese Strategie aufgegeben zu werden, auch weil dieser Wert vorerst unerreichbar erscheint. Der massive Einsatz von Schnelltests soll hier Abhilfe schaffen
  • Die Idee dahinter: Schauen Sie sich weitere Indikationsfaktoren wie den R-Wert und die Zahl der Infektionen bei älteren Menschen an. Wenn das positiv aussieht, könnten Schulen und Geschäfte früher öffnen. Nächsten Mittwoch wissen wir, ob diese Idee die Mehrheit bekommt
  • Viele Menschen erscheinen nicht zur Impfung, wenn es um den AstraZeneca-Impfstoff geht. Nur 16,5% der verfügbaren Dosen wurden verwendet. Bayerns Ministerpräsident Söder will diesen Impfstoff nun jedem zur Verfügung stellen, der ihn haben möchte
  • Junge Deutsche wollen Testpflicht für große Konzerte und Festivals, Umfragen zeigen
  • Diese Grafik zeigt deutlich, dass der 7-Tage-Durchschnitt von 35 in Deutschland vorerst unerreichbar erscheint:

12 Tage lang hat sich die 7-Tage-#Corona-Inzidenz in dem engen Band zwischen 56 und 61 gefallen bewegt euch 100.000 Einwohner. Mit dem aktuellen Anstieg von 61.7 auf 62.6 bricht sie weiter aus diesem Band.@welt pic.twitter.com/Fw8VCptu6n

Lesen Sie auch: Audio – Wie Schnelltests Deutschland helfen sollen, Schulen und Geschäfte wieder zu öffnen.

Donnerstag 24. Februar 08.15 Uhr

  • Merkel geht davon aus, dass Deutschland bald fast 10 Millionen Menschen pro Woche impfen kann. Sie will auch en masse Schnelltests nutzen
  • Lange Zeit war der Gedanke: Wenn wir die über 80-Jährigen impfen, ist eine wichtige Risikogruppe geschützt. Doch neue Forschungen des RKI ordnen mehr als die Hälfte der Erwachsenen der Risikogruppe zu. In Deutschland sind das 36,5 Millionen Menschen
  • Merkel sieht wenig Ausnahmeregelungen für Geimpfte.Diese Initiative möchte vermeiden, dass alles zerstört wird, sondern es an arme Menschen verschenkt. Unternehmer müssen dafür entschädigt werden
  • Ein Drittel der Künstler muss von rund 1.000 Euro im Monat leben
  • Biergarten ist das Zauberwort in Deutschland, wenn es um Entspannung geht. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) meint, wir dürfen diesen Sommer wieder im Biergarten sitzen
  • Der 7-Tage-Durchschnitt steigt wieder auf 61. Damit sind die Zielpunkte 50 und 35 weit entfernt:

Mittwoch 24. Februar 08.04 Uhr

  • Merkel ist gespalten. Einerseits sieht sie eine dritte Welle kommen
  • Andererseits will sie konkrete Entspannungspläne in Abhängigkeit vom Kontaminationsniveau präsentieren, um den Menschen eine Perspektive zu geben
  • Um die Öffnung der Schulen früher zu ermöglichen, werden ab heute Lehrer und Mitarbeiter der Kinderbetreuung geimpft
  • Deutschland weitet Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol aus, jetzt wird auf einem europäischen Gipfel diskutiert
  • Interessenverband Bitkom der Digitalbranche bezeichnet Corona-Management in Deutschland als „hochtechnologisches Land unwürdig“
  • Impfgegner demonstrieren bei einer Autoparade in Dortmund und werden von Gegendemonstranten auf Fahrrädern empfangen. Ähnliche Demonstrationen werden auch in anderen deutschen Städten erwartet
  • Von den 1,44 Millionen nach Deutschland gelieferten AstraZeneca-Impfstoffen wurden nur 15 % verwendet. Der Rest ist noch in Kühlschränken:

Diese große Astra-Apathie

Montag 22. Februar 08.23 Uhr

Lesen Sie auch: Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #09.

  • In 10 Bundesländern öffnen heute Grundschulen und Kindertagesstätten in kleinen Schritten ihre Türen.
  • Gleichzeitig gibt es Bedenken über die Zunahme der Infektionszahlen. Der führende SPD-Bundestagsabgeordnete Lauterbach fürchtet den Beginn der dritten Welle
  • Passt das zusammen? Ein Lehrervertreter aus Baden-Württemberg spricht von „harikiri“. Deutschland erwägt daher, Lehrer früher als geplant zu impfen. Vielleicht sind sie im März an der Reihe
  • Deutschland strebt nun einen „7-Tage-Durchschnitt“ von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner an. Im Vorfeld der nächsten Überprüfung der Sperrregeln durch die Regierung am 3. März ist jedoch eine Debatte darüber entbrannt, ob dies die richtige Strategie ist. Verschiedene Parteien plädieren für Alternativen
  • Die Impfkampagne in Deutschland will nicht in Gang kommen: Sie sei zu bürokratisch, schreibt die FAZ
  • Viele börsennotierte Unternehmen in Deutschland wie VW und RWE überlegen, die Impfung ihrer Mitarbeiter selbst zu organisieren
  • Dänemark hat einige Grenzübergänge geschlossen, wegen Corona-Ausbrüchen in Deutschland wie in Flensburg
  • Der 7-Tage-Durchschnitt steigt leicht auf 61

️ Sachsen-Anhalt bei 90

️ Rheinland-Pfalz Unkraut jäten > 50

  • Damit sind die gewünschten Werte von 50, geschweige denn 35, nicht mehr in Reichweite

Um noch wieder zurückzufinden zum alten (Abwärts-)Trendkanal, müsste sterben 7-Tage-#Corona-Inzidenz nach den Anstiegen am Wochenende in den nächsten 2, 3 Tagen kräftig sinken.twitter.com/welt 7VdMirrk6A

Lesen Sie auch: D-Talk -Deutsch-Niederländische Kooperation bei Wasserstoff ist notwendig.

  • Der Rückgang der täglichen Infektionszahlen ist gestoppt:

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Da diese Regeln keine ausreichende Wirkung hatten, wurden einige Regeln zwischenzeitlich verschärft. Der aktuelle Lockdown gilt sicherlich noch bis zum 7. März. Die nächste Einschätzung des Lockdowns durch die Länder und den Bund erfolgt am 3. März.Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Tankstellen, Banken und Postämter, alle Geschäfte sind geschlossen.

  • Friseure und andere Dienstleister rund um die Körperpflege dürfen ab 1. März öffnen
  • Die Bundesländer können selbst entscheiden, wann die Schulen öffnen, beispielsweise entscheiden sich Berlin und Nordrhein-Westfalen bereits für eine schrittweise Öffnung ab 22. Februar.
  • Geschäfte, Kultureinrichtungen, Gruppensport dürfen ab durchschnittlich 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche wieder öffnen
  • Arbeitgeber werden gebeten, Büros, Werkstätten und andere Arbeitsumgebungen so weit wie möglich zu schließen. Wenn kein Homeoffice möglich ist, einen Diensturlaub nehmen
  • Essen bestellen oder abholen   in ansonsten geschlossenen Restaurants weiterhin möglich
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmassnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Gemeinden mit mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner müssen strengere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden. Bitte beachten: Ein negativer Test kann bereits vorab erforderlich sein.
  • Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die finanziell schließen müssen, mit Überbrückungshilfen, die vor allem dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen.

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande.Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

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Haftungsausschluss: Obwohl wir unser Bestes tun, um die Website auf dem neuesten Stand zu halten, können diese Informationen veraltet sein, da die Regeln regelmäßig aktualisiert werden. Letztendlich erkundigen Sie sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen.

Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • FAQ des ADAC
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Border Info Point hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Lockdown in den Niederlanden
  • Lockdown in Deutschland
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium

Corona-Updates in Deutschland

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