Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #09

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten

Corona-Updates Woche 09

Freitag 5. März 08.11 Uhr

  • Harsche Worte des Spiegels zum Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Krise. Auch mit 12 Monaten Erfahrung mit der Corona-Krise hat unsere Regierung kaum eine gute Strategie gefunden. Das Virus hat uns Deutsche aus dem Traum geholt, dass wir in einem modernen, innovativen und gut organisierten Land leben
  • Die Hotellerie versteht nicht, dass sie geschlossen bleiben muss
  • Auch Einzelhändler nennen die Verlängerung des Lockdowns eine Katastrophe
  • Ökonom Marcel Fratzscher (DIW) hält Corona-Strategie der Bundesregierung für versagen
  • Frauen leiden zusätzlich unter Corona-Krise, sagt Familienministerin Giffey (SPD)
  • Der AstraZeneca-Impfstoff wird jetzt auch in Deutschland für Menschen über 65 freigegeben. Die britischen und europäischen Behörden haben dies viel früher getan.
  • Deutschland hat 150 Millionen Schnelltests auf Lager
  • Arbeitsmediziner deutscher börsennotierter Unternehmen wie Axel Springer, Deutsche Bank, Deutsche Post, Allianz und Adidas bieten Hilfe bei Impfungen an
  • Der 7-Tage-Durchschnitt in Deutschland steigt auf 65,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner

Donnerstag, 4. März 07.41 Uhr

  • Deutschland verlängert den Lockdown bis mindestens 28. März, hat aber gestern Abend auch eine Roadmap mit Lockerungen vorgelegt. Und sie gehen weiter, als Merkel eigentlich wollte
  • Seit dieser Woche sind die Kinderbetreuung und die jüngsten Gruppen von Grundschule und Friseure wieder geöffnet. Ab Montag folgen unter Auflagen Gartencenter, Baumärkte, Buchhandlungen. Andere Lockerungen sind mit den 7-Tage-Durchschnittsinfektionen pro 100.000 Einwohner verbunden. Ab Montag können Sie in weiten Teilen Deutschlands über Click&Collect einkaufen, denn der Durchschnitt liegt hier unter 100.
  • Die Länder diskutieren heute und morgen in ihren eigenen Parlamenten über die Auslegung der Abkommen. Es ist zu erwarten, dass von den Entscheidungen pro Region abgewichen werden kann
  • Die Impfkampagne schreitet langsam voran, weshalb Hausärzte ab April auch gegen Corona impfen können.Diese Grafik zeigt, dass Deutschland um die 64 schwebt:

Mittwoch 3. März 08.11 Uhr

Nicht verpassen: D-Talk -Deutsch-Niederländische Kooperation bei Wasserstoff ist notwendig.

  • Deutschland wird die Sperrung wahrscheinlich bis zum 28. März weitgehend verlängern, zitierten deutsche Medien aus durchgesickerten Konzeptplänen. Merkel und die Länder werden heute Nachmittag entscheiden, wie die Corona-Maßnahmen ab Montag aussehen.
  • Die Anzahl der Menschen, die Sie treffen können, würde sich vorsichtig entspannen. Buchhandlungen, Blumenläden, Gartencenter und Baumärkte können auf eine Wiedereröffnung hoffen. Auch Sport und Kultur werden im 4-Stufen-Plan berücksichtigt.
  • Trotz Wirtschaftsdruck dürfte die Bundesregierung am 7-Tage-Durchschnitt von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner als Barriere für die Eröffnung von Geschäften festhalten. In Kombination mit dem konsequenten Einsatz von Schnelltests könnte die Lockerung bei einem höheren Wert beginnen
  • Merkel plädiert auch für eine klare „Notbremse“ für den Fall, dass die Infektionszahlen deutlich in die Höhe schnellen
  • Der massive Einsatz von Schnelltests (2 kostenlose Tests pro Person und Woche) wird voraussichtlich erst ab April starten
  • Auffallenderweise geht es kaum um die Wiedereröffnung der Schulen (jetzt dürfen nur noch die jüngsten Gruppen zur Schule gehen). Die Kultusminister der Länder fordern mehr Öffnungen und verweisen auf die RKI-Forschung, dass Schulen nicht der Motor der Pandemie sind
  • Ob es Merkel gelingt, die oben genannten Maßnahmen fortzusetzen, ist die Frage. Viele Staaten wollen weniger Lockdown und mehr Entspannung
  • Inzwischen wächst die Kritik am Corona-Management der Bundesregierung wegen des schleppenden Starts der Impfkampagne
  • Viele Selbstständige haben seit November nicht die versprochene finanzielle Unterstützung erhalten und haben große Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen
  • Achtung Tschechien, der Corona-Hotspot in Europa
  • Deutschland erhält bis Ostern etwa 10 Millionen Impfstoffe. Kann man auch die Stechrate erhöhen? Jetzt sind 187.000 Impfungen der Tagesrekord

In den gut 4 Wochen bis Ostern, planmäßig Corona- Impfstoffe im Umfang von rund 10 Mio Dosen nach wurden geliebt. Über 6 Mio davon blieben bis Ostersonntag unverbraucht, selbst wenn jeden Tag 200.000 Dosen verimpft würden.Doch nun steht der Gesundheitsminister von verschiedenen Seiten unter Beschuss. Er könnte beispielsweise mit einem Korruptionsskandal um Gesichtsmasken in Verbindung gebracht werden. Hören Sie sich den Beitrag von Derk Marseille dazu auf BNR Nieuwsradio an

Nicht verpassen: Audio – Welche Rolle spielt Nord Stream 2 bei der Bundestagswahl.

  • Die Zahl der ungenutzten AstraZeneca-Impfstoffe steigt, Deutschland hat rund 2,5 Millionen Dosen auf Lager, auch weil der Impfstoff nicht für Menschen über 65 freigegeben wurde. Die politische Unruhe darüber wächst, weil die Regierung die Impfordnung nicht ändern will
  • Die Ministerpräsidenten von Bayern und Sachsen schlagen deshalb vor, diesen Bestand hauptsächlich in Corona-Hotspots an der Grenze zu Tschechien zu verwenden
  • Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mediziner Karl Lauterbach will die Impfstrategie anpassen. Durch mehr Zeit zwischen der ersten und zweiten Impfung können mehr Menschen ihre erste Impfung schneller erhalten. Er teilte diese Berechnung darüber. Außerdem plädiert er für einen wöchentlichen Massentest in Schulen und Betrieben, um Entspannung zu ermöglichen.
  • Im Vorfeld der Lockdown-Auswertung vom Mittwoch fordern immer mehr Politiker Lockerungen. So wie Wirtschaftsminister Altmaier, der im März Perspektiven für Unternehmer will
  • Auch Grünen-Chef Robert Habeck will Alternativen zum Lockdown: Negatives Testergebnis genauso gewichten wie Impfen
  • Deutschland will jedem Bürger zweimal pro Woche einen Schnelltest anbieten können, etwa beim Hausarzt, den bestehenden Testzentren, an Flughäfen, Bahnhöfen und entlang der Autobahn. Diese Operation wurde übrigens erst Ende Juni manipuliert
  • Drei Grafiken: Vorerst steigen die Infektionszahlen nicht so schnell, die Zahl der Infektionen bei den über 80-Jährigen sinkt: Impfung wirkt

Dabei schweißen jene Mutationen für sich genommen eine heftigere Dynamik erwarten.

Impfen funktioniert!

Montag 1. März 08.46 Uhr

Nicht verpassen: Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #11.

  • In Deutschland dürfen Friseure ab heute wieder öffnen, sehr zum Entsetzen von Ladenbesitzern und anderen Dienstleistern, die ebenfalls öffnen wollen
  • Die aktuellen Maßnahmen werden am kommenden Mittwoch evaluiert.Wegen des schlechten Images erscheinen viele Leute nicht, und im Kühlschrank warten etwa 1,5 Millionen Dosen
  • Nach der Grenze zu Tschechien und Tirol verschärft Deutschland nun auch die Kontrollen an der französischen Grenze zum Saarland und Rheinland-Pfalz aus Angst vor Corona-Mutationen
  • Robert-Koch-Institut: Schulen sind nicht der „Motor“ der Pandemie. Ausbrüche an Schulen sind meist klein geblieben, und die Überträger sind eher Lehrer als Schüler
  • SPD-Bundestagsabgeordneter und Mediziner Karl Lauterbach befürchtet eine dritte Welle, auch weil die Menschen mit Corona-Regeln laxer werden. „Wir wiederholen die Fehler des letzten Sommers.“
  • Das schöne Wetter hat viele Menschen bewegt, ist auf diesen Grafiken zu sehen:

Was ist mit dem #lockdown in Sachsen, schon zu Ende? Das schöne Wetter führte in allen Großstädten zu einem Anstieg der #Mobilität aber nirgends so stark wie in Dresden und Leipzig. In Dresden sie seit Tagen höher lie as vor #Corona pic.twitter.com/99RYoM2UdE

  • In Düsseldorf gilt an den Wochenenden entlang des Rheinufers nun an bestimmten Orten ein „Verweilverbot“ oder ein „Aufenthaltsverbot“. Schlendern ist erlaubt, Ausruhen auf einer Bank nicht
  • Der 7-Tage-Durchschnitt steigt wieder:

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Inzwischen wurden einige Regeln verschärft. Der aktuelle Lockdown gilt sicherlich noch bis zum 28. März. Die nächste Einschätzung des Lockdowns durch die Länder und den Bund erfolgt am 22. März. Bitte beachten Sie: Die Maßnahmen können je nach Bundesland unterschiedlich sein.

Nicht verpassen: Audio – Deutsche Grenzregion will zusätzliche Impfungen wegen zunehmender Corona-Infektionen in den Niederlanden.

Die Regeln des Lockdowns

  • Zwei Haushalte können sich ab 8. März wieder treffen mit maximal 5 Personen
  • Das Tragen von medizinischen Mundschutz ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
  • Mit Ausnahme von ao. Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Tankstellen, Banken, Post, Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenläden und Gartencenter sind geschlossen.
  • Friseure und andere Dienstleister rund um die Körperpflege haben wieder geöffnet
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt der Infektionen pro 100.000 Einwohner unter 100 liegt, ist Click & Collect-Shopping ab 8. März erlaubt
  • Dies gilt auch für Museen, Galerien, Zoos und Botanische Gärten
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt unter 50 fällt, werden die Regeln weiter gelockert
  • Einzelsport allein oder zu zweit ist wieder erlaubt. Genauso wie Outdoor-Sport für Gruppen mit maximal 10 Kindern bis 14 Jahre.Sitzen mehrere Haushalte an einem Tisch, müssen Sie einen negativen Schnelltest vorweisen können. Sinkt der Durchschnitt unter 50, sind auch hier weitere Lockerungen möglich.
  • Auch Theater, Konzert- und Opernsäle, Kinos und Fitnessstudios dürfen ab dem 22. März unter der gleichen Bedingung wie die Außenterrassen wieder öffnen. Ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100 und Sie sollten einen negativen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als einen Tag ist.
  • Weitere Lockerungen sind frühestens ab dem 5. April möglich, wenn die Infektionszahlen stabil bleiben. Dann sind auch Outdoor-Events mit maximal 50 Personen wieder erlaubt.
  • Neu ist eine Notbremse. Steigt der 7-Tage-Durchschnitt an 3 aufeinander folgenden Tagen über 100, gelten am zweiten Werktag wieder die alten Lockdown-Regeln von vor dem 7. März.
  • Für Hotels, Indoor-Restaurants, Events und Tourismus wurden noch keine Lockerungen angekündigt. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel in den Osterferien nur sehr eingeschränkt innerhalb Deutschlands reisen können, während Sie mit negativem Schnelltest den Flieger nach Mallorca nehmen können.
  • Essen bestellen oder abholen   in ansonsten geschlossenen Restaurants weiterhin möglich
  • Die Bundesländer können selbst entscheiden, wann Schulen geöffnet werden, in der Regel handelt es sich um Kinderbetreuung und die jüngsten Grundschulgruppen. In einigen Bundesländern ist auch die Aufnahme von Prüfungsklassen geplant.
  • Arbeitgeber werden gebeten, Büros, Werkstätten und andere Arbeitsumgebungen so weit wie möglich zu schließen. Wenn Homeoffice nicht möglich ist, nehmen Sie eine Dienstzeit. Dies gilt mindestens bis zum 30. April.
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmassnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Gemeinden mit mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner müssen strengere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden.Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Infektionszahlen steigen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten.

Die Einreisebestimmungen wurden angepasst:

  • Diese Corona-Einreiseverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen.
  • FAQ von Nordrhein-Westfalen
  • Und das sind die wichtigsten Regeln in Niedersachsen

Die allgemeinen Regeln:

  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland reist, muss sich vorab beim Gesundheitsamt (GGD) über Einreiseanmeldung.de anmelden
  • Quarantänepflicht von 10 Tagen oder Corona-Test bei Ankunft machen. Lesen Sie hier die aktuellen Regeln
  • Für ‚kleinen Grenzverkehr‘ muss kein Test gezeigt werden

Ausnahmen gelten für:

  • Personen auf der Durchreise, die nicht über Nacht bleiben
  • Grenzverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden, Belgien und Luxemburg (bei einem Aufenthalt kürzer als 24 Stunden)
  • Bleiben Sie weniger als 72 Stunden für dringende Familienangelegenheiten
  • Grenzgänger, die nachweisen können, dass sie für ihren Beruf oder ihr Studium die Grenze überschreiten müssen
  • Transport von Gütern, Gütern und Personen

Wichtiges Update für Grenzpendler: Änderung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne. Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

Nicht verpassen: Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #12.

Haftungsausschluss: Obwohl wir unser Bestes tun, um die Website auf dem neuesten Stand zu halten, können diese Informationen aufgrund der regelmäßigen Aktualisierung der Regeln veraltet sein. Letztendlich erkundigen Sie sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen.

Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • FAQ des ADAC
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Grenzinfopunkt hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Lockdown in den Niederlanden
  • Lockdown in Deutschland
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium

Corona-Updates in Deutschland

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
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