Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #12

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
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Corona-Updates Woche 12

Freitag, 26. März, 08.46 Uhr

  • Ab Sonntag gilt eine Testpflicht für alle, die in ein Flugzeug nach Deutschland steigen
  • Deutschland ist langsam, auch wegen der Anfahrt über Europa. Doch das ist der einzig richtige Weg, sagte Merkel im Bundestag
  • Pilotprojekt im Saarland, das gesamte Bundesland lockert die Maßnahmen. Andere Tests sind eher regional, wie in Tübingen und Rostock. Derk Marseille spricht darüber im BNR Nieuwsradio
  • Verhaftungen von Verdächtigen in der Gesichtsmasken-Affäre. Die beteiligten Politiker bleiben vorerst außer Reichweite
  • Um zehn Uhr findet wöchentlich eine Pressekonferenz mit dem Direktor des Robert Koch Instituts Lothar Wieler und Gesundheitsminister Jens Spahn zur aktuellen Lage statt
  • Das RKI wird unter anderem erklären, warum immer mehr Kinder Corona bekommen
  • Doch die Öffnung von Kitas und Schulen ist nicht die treibende Kraft der dritten Welle, wie dieser Thread zeigt

Es liegt NICK an den Kindern

  • Der 7-Tage-Durchschnitt der Infektionen pro 100.000 Einwohner steigt stark auf 119,1

Donnerstag, 25. März, 11.34 Uhr

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  • Die Bundesregierung will obligatorische Tests für alle, die nach Deutschland fliegen. Das bedeutet, ein negatives Testergebnis vor dem Einsteigen in das Flugzeug zu zeigen. Bisher galt diese Regel nur für bestimmte Risikobereiche. Laut deutschen Medien soll die Regel ab Freitag gelten, diese Berichte sind noch nicht bestätigt.
  • Saarland hebt Lockdown nach Ostern ab 6. April auf. Der Bundesstaat an der französischen Grenze weist die geringste Zahl an Infektionen und die höchste Zahl an Geimpften auf. Andere Staaten erwägen solche „Pilotprojekte“ für bestimmte Regionen
  • Hunderttausende AstraZeneca-Impfstoffe liegen in Berlin im Kühlschrank. Wegen des schlechten Images dieses Impfstoffs tauchen die Leute nicht massenhaft auf.Januar

Mittwoch 24. März 08.23 Uhr

  • Die Reaktionen auf den neuen deutschen Lockdown sind nicht gut. So titelt die Bild-Zeitung: Planlos! Ratlos! Mutlos! Die linke taz titelt „ÄÄÄ…“, was „uhh“ bedeutet und bezieht sich auf einen Pocket-Tweet des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt. Die Zeitungseröffnungen in Folge:

Bild: Planlos! Ratlos! Mutlos!

FAZ: Einheitliche Anwendung der Corona-Beschlüsse gefordert

Handelsblatt: Gipfel der Offenen Fragen

SZ: Zwölf Stunden und Fell Frust

Tagesspiegel: Ostern im Lockdown – und dann?

taz: ÄÄÄ… (Treffendster Beitrag zu den neuen Corona-Maßnahmen)

Welt: „Kein Plan, fantasielos, dumm“: Empörung über Corona-Gipfel

  • Der Linkspartei-Chef Dietmar Bartsch hat die neue Sperre in „Weil-die-Bundesregierung-sie-durcheinander-lockdown“ umbenannt.
  • Alle Geschäfte werden daher von Donnerstag, 1. April bis Montag, 5. April geschlossen. Supermärkte dürfen samstags nur eingeschränkt öffnen. Die FDP prognostiziert eine große Menschenmenge, die schnell etwas kaufen möchte
  • Und der sächsische Ministerpräsident Kretschmer (CDU) meint, dass dieser kurze Shutdown den Corona-Trend allenfalls bremsen wird und nicht wie um Weihnachten gebrochen wird
  • Neben der politischen Unzufriedenheit gibt es auch viel Unsicherheit. Müssen Mitarbeiter an den obligatorischen Ruhetagen arbeiten oder nicht und was ist mit den Menschen im Homeoffice?
  • Hotellerie, Tourismus und Kirchen reagieren wütend auf das Vorgehen der Bundesregierung
  • Etwas mehr Verständnis beim Tagesspiegel, der für Angela Merkel eine wichtige Rolle als „Enttäuschungs-Blitzableiter“ sieht
  • DIW-Ökonom Marcel Fratzscher fasst es so zusammen: „Die späten und oft widersprüchlichen Entscheidungen der letzten sechs Monate haben den größtmöglichen wirtschaftlichen Schaden angerichtet.
  • Vertrauen in die CDU als Krisenmanager schwindet sehr schnell
  • Gleichzeitig steigt der Druck auf die ohnehin überlasteten IC-Abteilungen:

Wenn die #Infektionszahlen in dem Tempo weiter steigen, dann könnten bereits ab April die #Covid-Intensivstationen überlastet sein. Davor warnt nicht nur das Kanzleramt, sondern auch Intensivmediziner. Ein Blick in die Uniklinik Homburg sagte, das bedeutet.Supermärkte dürfen samstags nur eingeschränkt öffnen

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  • An Ostern dürfen sich nur 2 Haushalte und insgesamt maximal 5 Personen treffen. Kinder unter 14 werden nicht gezählt
  • Bereits geöffnete Terrassen müssen für 5 Tage wieder schließen
  • Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte finden nur online statt
  • Regionen mit einem 7-Tage-Durchschnitt von mehr als 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner können mit einer Notbremse strengere Maßnahmen wie eine Ausgangssperre umsetzen
  • Personen, die aus dem Urlaub zurückkehren, müssen vor der Rückkehr einen negativen Test vorweisen können
  • Die Idee, „kontaktlosen“ Urlaub innerhalb Deutschlands zu ermöglichen, ist vom Tisch verschwunden. Es entstand viel Aufhebens darüber, dass Ferien auf Mallorca erlaubt sind.
  • Die nächste Lockdown-Auswertung zwischen Merkel und den Bundesländern findet am 12. April statt
  • Am 13. Tag in Folge steigt der 7-Tage-Durchschnitt auf 108,1

Montag 22. März 08.02 Uhr

  • Deutschland wird heute wahrscheinlich die Sperrregeln verschärfen, da die Infektionsraten wieder in die Höhe schnellen
  • Dies geht aus durchgesickerten Plänen hervor, die seit dem Impfgipfel am vergangenen Freitag und im Vorfeld der heutigen Lockdown-Überprüfung mit Merkel und den Staaten im Umlauf sind
  • Derk Marseille erzählt im BNR Nieuwsradio, warum der deutsche Wähler mit der verfolgten Politik zunehmend frustriert ist
  • Der aktuelle halbe Lockdown kann die Infektionszahlen nicht stoppen, Merkel plädiert für eine Verlängerung des Lockdowns bis mindestens 18. April, strengere Kontaktbeschränkungen und eine harte Notbremse.
  • Aber wer hört noch auf Merkel, fragt sich die Deutsche Welle. Gegen strengere Maßnahmen gibt es viel Widerstand.
  • Der 7-Tage-Durchschnitt steigt auf 107,3 ​​Infektionen pro 100.000 Einwohner

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Inzwischen wurden einige Regeln verschärft. Der aktuelle Lockdown gilt sicherlich noch bis zum 18. April. Die nächste Einschätzung des Lockdowns durch die Länder und den Bund erfolgt am 12.Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Tankstellen, Banken, Postämter, Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenläden und Gartencenter alle Geschäfte sind geschlossen.

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  • Friseure und andere Dienstleister rund um die Körperpflege haben wieder geöffnet
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt der Infektionen pro 100.000 Einwohner unter 100 liegt, ist Click & Collect-Shopping ab 8. März erlaubt
  • Dies gilt auch für Museen, Galerien, Zoos und Botanische Gärten
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt unter 50 fällt, werden die Regeln weiter gelockert
  • Einzelsport allein oder zu zweit ist wieder erlaubt. Genauso wie Outdoor-Sport für Gruppen mit maximal 10 Kindern bis 14 Jahre. Der Zustand ist ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100.
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt nach Ladenöffnung zwei Wochen lang unter 100 bleibt, können die Außenterrassen unter bestimmten Bedingungen (frühestens ab 22. März) wieder öffnen. Sitzen mehrere Haushalte an einem Tisch, müssen Sie einen negativen Schnelltest vorweisen können. Sinkt der Durchschnitt unter 50, sind auch hier weitere Lockerungen möglich.
  • Auch Theater, Konzert- und Opernsäle, Kinos und Fitnessstudios dürfen ab dem 22. März unter der gleichen Bedingung wie die Außenterrassen wieder öffnen. Ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100 und Sie sollten einen negativen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als einen Tag ist.
  • Weitere Lockerungen sind frühestens ab dem 5. April möglich, wenn die Infektionszahlen stabil bleiben. Dann sind auch Outdoor-Events mit maximal 50 Personen wieder erlaubt.
  • Neu ist eine Notbremse. Steigt der 7-Tage-Durchschnitt an 3 aufeinander folgenden Tagen über 100, gelten am zweiten Werktag wieder die alten Lockdown-Regeln von vor dem 7. März.
  • Für Hotels, Indoor-Restaurants, Events und Tourismus wurden noch keine Lockerungen angekündigt. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel in den Osterferien nur sehr eingeschränkt innerhalb Deutschlands reisen können, während Sie mit negativem Schnelltest den Flieger nach Mallorca nehmen können.
  • Essen bestellen oder abholen   in ansonsten geschlossenen Restaurants weiterhin möglich
  • Die Bundesländer können selbst entscheiden, wann Schulen geöffnet werden, in der Regel handelt es sich um Kinderbetreuung und die jüngsten Grundschulgruppen. Auch in einigen Bundesländern ist geplant, Prüfungsklassen zuzulassen.
  • Arbeitgeber werden gebeten, Büros, Werkstätten und andere Arbeitsumgebungen so weit wie möglich zu schließen. Wenn das Homeoffice nicht möglich ist, um einen Diensturlaub zu nehmen. Dies gilt mindestens bis zum 30. April.
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten.Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Gemeinden mit mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner müssen strengere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden. Bitte beachten: Ein negativer Test kann bereits vorab erforderlich sein.
  • Personen, die nach Deutschland fliegen, müssen vor der Rückkehr einen negativen Test vorweisen können
  • Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die finanziell schließen müssen, mit Überbrückungshilfen, die vor allem dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen.
  • Ab Anfang April können auch Hausärzte eine Corona-Spritze geben.
  • Deutsche bekommen mindestens 1 Gratis-Schnelltest pro Woche

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Infektionszahlen steigen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten.

Lesen Sie auch: Am liebsten würde Merkel die Bundesländer außen vor lassen und einen strikten Lockdown durchsetzen. Aber kann sie?.

Die Einreisebestimmungen wurden angepasst:

  • Diese Corona-Einreiseverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen.
  • FAQ von Nordrhein-Westfalen
  • Und das sind die wichtigsten Regeln in Niedersachsen

Die allgemeinen Regeln:

  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland reist, muss sich vorab beim Gesundheitsamt (GGD) über Einreiseanmeldung.de anmelden
  • Quarantänepflicht von 10 Tagen oder Corona-Test bei Ankunft machen. Lesen Sie hier die aktuellen Regeln
  • Für ‚kleinen Grenzverkehr‘ muss kein Test gezeigt werden

Ausnahmen gelten für:

  • Personen auf der Durchreise, die nicht über Nacht bleiben
  • Grenzverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden, Belgien und Luxemburg (bei einem Aufenthalt kürzer als 24 Stunden)
  • Bleiben Sie weniger als 72 Stunden für dringende Familienangelegenheiten
  • Grenzgänger, die nachweisen können, dass sie für ihren Beruf oder ihr Studium die Grenze überschreiten müssen
  • Transport von Gütern, Gütern und Personen

Wichtiges Update für Grenzpendler: Änderung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne. Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

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