Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #13

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
  • Folgen Sie unserer deutschsprachigen Corona-Datei auf den Niederlande Nachrichten

Corona-Updates Woche 13

Freitag, 2. April 10.53 Uhr

  • Eine strengere Sperrung? Das unterstützen viele Deutsche

Auffallend: Deutsche Wähler wollen einen strengeren Lockdown, während sich Bund und Länder nicht einigen können https://t.co/8Lin6fPOcs

  • Eine kleine positive Nachricht, die Ansteckungsdynamik scheint nachzulassen

Grund können künstliche Sondereffekte sein (etwa: besonders viele Tests VOR den Ferien und/oder besonders wenige IN den Ferien).

Donnerstag 1. April 13.27 Uhr

  • Noch ist offen, was mit der Corona-Politik in Deutschland passiert. Ohne strengeren Lockdown geht es nicht, warnt Virologe Christian Drosten
  • Der Hamburger Stadtbezirk reagiert als erster mit einer Ausgangssperre
  • Auch Berlin verschärft die Regeln: Zwischen 21 und 5 Uhr darf man nur alleine oder zu zweit reisen. Kinderbetreuung bietet ab 8. April nur noch Notbetreuung an
  • Im Pilotprojekt in Tübingen, wo eine Teststrategie weitreichende Lockerungen ermöglichen soll, nehmen die Infektionen zu. Bürgermeister Boris Palmer streicht daher die Tageskarte für Menschen von außerhalb der Stadt
  • Die Uneinigkeit zwischen den Bundesländern und Merkel dreht sich vor allem darum, die „Notbremse“ zu drehen, wenn die durchschnittliche Zahl der Infektionen über 7 Tage auf über 100 pro 100.000 Einwohner steigt. Die Ministerpräsidenten von Bayern (schwarz) und Baden-Württemberg (grün) haben ihren Kollegen in einem Brief geschrieben, dass sie konsequent die Notbremse ziehen müssen
  • 90% der Corona-Neuinfektionen in Deutschland sind die britische Mutation.
  • Der 7-Tage-Durchschnitt bleibt bei rund 134 Infektionen pro 100.000 Einwohner
  • Das bedeutet, dass die tägliche Zahl der Infektionen weiterhin rasant ansteigt

Die Zahl der dem RKI berichtet mit #Corona-Fälle betrug gestern 24.300. ️ höchster Tageswert seit dem 14.Für ihn ist klar: „Das Impfen ist der entsprechende Schritt auf dem Weg aus der Pandemie. Nutzen Sie die Möglichkeiten. Machen Sie mit!“ pic.twitter.com/yY13kENB81

Nicht verpassen: Beispiel für Europa: die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen ASML, ZEISS und TRUMPF.

Mittwoch 31. März 08.26 Uhr

  • Viel Verwirrung um AstraZeneca, jetzt, da Deutschland die Impfung der unter 60-Jährigen mit diesem Impfstoff vorübergehend eingestellt hat. Zuvor wurde der Impfstoff zeitweise nicht an Menschen über 65 verteilt, weil zu diesem Zeitpunkt wichtige Daten fehlten. Nicht weil es Probleme gab
  • Wenn sie an der Reihe sind, dürfen Personen unter 60 Jahren geimpft werden, jedoch nur nach einer Risikoanalyse durch einen Hausarzt
  • Die 2,2 Millionen Menschen, die ihre erste AstraZeneca-Spritze erhalten haben, haben 12 Wochen Zeit, um auf die zweite Spritze zu warten. Die Hoffnung ist, dass neue Daten bis dahin für mehr Klarheit sorgen
  • Es sind insgesamt 31 Fälle von Personen bekannt, die nach dieser Impfung eine Thrombose entwickelten. 29 davon waren Frauen zwischen 20 und 63 Jahren. Insgesamt sind 9 Menschen gestorben
  • 31 Fälle in 2,2 Millionen klingt nach einer sehr seltenen Nebenwirkung. Das Risiko ist klein, aber vielleicht zu hoch, schreibt Zeit Online
  • Die Fälle wurden an der Universität Greifswald untersucht, die Ärzte sagen, sie hätten ein Heilmittel für diese Reaktion gefunden
  • Bundeskanzlerin Merkel plädierte am Dienstagabend für Vertrauen in die Impfstoffe, gerade weil alle Risiken unter Kontrolle sind

Wir müssen den Impfstoffen vertrauen können. Vertrauen entsteht aus dem Wissen, dass. jedem Verdächtigen, jedem Einzelfall nachgegangs WIRD – Kanzlerin #Merkel zur weiteren Verwendung von #AstraZeneca pic.twitter.com/JfLXyl8nHc

  • Der 7-Tage-Durchschnitt sinkt in Deutschland leicht auf 132,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Doch die tägliche Zahl der Infektionen bleibt viel zu hoch

️ erste kleine „Atempause“ seit Beginn der beschleunigten Dynamik vor 3 Wochen

Dienstag 30. März 10.37 Uhr

Nicht verpassen: Am liebsten würde Merkel die Bundesländer außen vor lassen und einen strikten Lockdown durchsetzen. Aber kann sie?.

  • Bekommt Deutschland einen strengeren Lockdown? Das ist jetzt ein politischer Kampf geworden, in dem Merkel die Bundesländer umgehen will
  • Können Deutsche während der Pandemie Urlaub machen? Merkel ließ ein Verbot untersuchen, aber es scheint rechtlich nicht durchführbar zu sein
  • 11% der Deutschen haben ihren ersten Schuss bekommen:

Bis heute Morgen waren nur 11% der deutschen Gemüter behindert. Das sind mehr als 9,2 Mio Bürgerinnen & Bürger. Knapp 4 Mio haben nach der 2. Impfung de fullen Schutz. Verimpft wurden bisher ca.Gleichzeitig wollen viele Impfstellen über Ostern ihre Türen schließen

ABER: Jetzt kommt die große Vakzin-Frühlingsflut. Für diese Woche ist die Auslieferung von 3,46 Mio Dosen avisiert*.

  • Der Aufwärtstrend bei den Infektionszahlen:

️ #Saarland (76) und #SchleswigHolstein (70) noch 140: #Bayern, #Hamburg, #Hessen (je 141), #Brandenburg (145), #Sachsen (193), #SachsenAnhalt (168), #Thüringen (238) @welt pic.twitter.com /nMu0QH4tc3

Montag 29. März 08.34 Uhr

  • Bundeskanzlerin Merkel forderte am Sonntagabend in einem Interview mit der Talkshow Anne Will, dass die Länder härter eingreifen, um die dritte Welle zu brechen
  • „Ich werde nicht zusehen, bis wir 100.000 Infektionen pro Tag haben.“ Eine Botschaft, die die Bundesländer als Drohung nehmen dürfen

„Eine Möglichkeit ist, dann noch mal das Infektionsschutzgesetz anzupacken und ganz spezifisch zu sagen, was muss in welchem ​​​​Fall schehen“, warnt Angela #Merkel, wenn diese Infektionszahlen nicht sinken. #AnneWill pic.twitter.com/teYgDpXJ6C

Nicht verpassen: Café Europa – Warum die deutschen Christdemokraten in den Umfragen so stark abfallen.

  • Damit rückt eine neue Konsultation zwischen den Bundesländern näher, bei der über einen strengeren Lockdown diskutiert werden kann
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert einen harten Lockdown von 14 Tagen
  • Inzwischen haben die Osterferien begonnen, Tausende Urlauber sind mit dem Flugzeug nach Mallorca gefahren. In Deutschland bedeutet das normalerweise unzählige Staus, aber dieses Jahr bleibt die Autobahn leer und die Hotels geschlossen

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Inzwischen wurden einige Regeln verschärft. Der aktuelle Lockdown gilt sicherlich noch bis zum 18. April. Die nächste Einschätzung des Lockdowns durch die Länder und den Bund erfolgt am 12. Bitte beachten Sie: Die Maßnahmen können je nach Bundesland unterschiedlich sein.

Die Regeln des Lockdowns

  • Zwei Haushalte können sich ab 8. März wieder treffen mit maximal 5 Personen
  • Das Tragen von medizinischen Mundschutz ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
  • Mit Ausnahme von ao. Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Tankstellen, Banken, Postämter, Buchhandlungen, Baumärkte, Blumenläden und Gartencenter alle Geschäfte sind geschlossen.
  • Friseure und andere Dienstleister rund um die Körperpflege haben wieder geöffnet
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt der Infektionen pro 100.000 Einwohner unter 100 liegt, ist Click & Collect-Shopping ab 8. März erlaubt
  • Dies gilt auch für Museen, Galerien, Zoos und Botanische Gärten
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt unter 50 fällt, werden die Regeln weiter gelockert
  • Einzelsport allein oder zu zweit ist wieder erlaubt. Genauso wie Outdoor-Sport für Gruppen mit maximal 10 Kindern bis 14 Jahre. Der Zustand ist ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100.
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt nach Ladenöffnung zwei Wochen lang unter 100 bleibt, können die Außenterrassen unter bestimmten Bedingungen (frühestens ab 22. März) wieder öffnen. Sitzen mehrere Haushalte an einem Tisch, müssen Sie einen negativen Schnelltest vorweisen können. Sinkt der Durchschnitt unter 50, sind auch hier weitere Lockerungen möglich.
  • Auch Theater, Konzert- und Opernsäle, Kinos und Fitnessstudios dürfen ab dem 22. März unter der gleichen Bedingung wie die Außenterrassen wieder öffnen. Ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100 und Sie sollten einen negativen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als einen Tag ist.
  • Weitere Lockerungen sind frühestens ab dem 5. April möglich, wenn die Infektionszahlen stabil bleiben. Dann sind auch Outdoor-Events mit maximal 50 Personen wieder erlaubt.
  • Neu ist eine Notbremse. Steigt der 7-Tage-Durchschnitt an 3 aufeinander folgenden Tagen über 100, gelten am zweiten Werktag wieder die alten Lockdown-Regeln von vor dem 7. März.
  • Für Hotels, Indoor-Restaurants, Events und Tourismus wurden noch keine Lockerungen angekündigt.Auch in einigen Bundesländern ist geplant, Prüfungsklassen zuzulassen.
  • Arbeitgeber werden gebeten, Büros, Werkstätten und andere Arbeitsumgebungen so weit wie möglich zu schließen. Wenn Homeoffice nicht möglich ist, nehmen Sie eine Dienstreise. Dies gilt mindestens bis zum 30. April.
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmassnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Gemeinden mit mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner müssen strengere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel ein Bewegungsradius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort
  • Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, auf unnötige Reisen im In- und Ausland zu verzichten. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich digital anmelden (Einreiseanmeldung.de) und für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann bei einem negativen Test frühestens nach 5 Tagen vorzeitig abgebrochen werden. Bitte beachten: Ein negativer Test kann bereits vorab erforderlich sein.
  • Personen, die nach Deutschland fliegen, müssen vor der Rückkehr einen negativen Test vorweisen können
  • Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die finanziell schließen müssen, mit Überbrückungshilfen, die vor allem dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen.
  • Ab Anfang April können auch Hausärzte einen Corona-Spritzer geben.
  • Deutsche bekommen mindestens 1 Gratis-Schnelltest pro Woche

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande.Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

Nicht verpassen: Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #14.

Haftungsausschluss: Obwohl wir unser Bestes tun, um die Website auf dem neuesten Stand zu halten, können diese Informationen aufgrund der regelmäßigen Aktualisierung der Regeln veraltet sein. Letztendlich erkundigen Sie sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen.

Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • FAQ des ADAC
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Border Info Point hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Lockdown in den Niederlanden
  • Lockdown in Deutschland
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium

Corona-Updates in Deutschland

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