Corona-Updates für Deutschland und die Niederlande #20

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Deutschland und den Niederlanden und eine Übersicht der Maßnahmen. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

  • Das waren die Corona-Updates der letzten Woche
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Corona-Updates Woche 20

Freitag, 21. Mai

  • Das Pfingstwochenende in Deutschland steht ganz im Zeichen verschiedener Entspannung. In verschiedenen Bundesländern öffnen die Terrassen und der Biergarten, Campingplätze und Hotels. Hinweis: Die Regeln können je nach Region variieren
  • Dank der Lockerung erwartet der ADAC am Freitagnachmittag und Samstag eine volle Autobahn. Die Injektionsrate ist diese Woche nicht gestiegen, dennoch werden täglich Hunderttausende Menschen geimpft. 39,3% der Bevölkerung haben inzwischen eine erste Injektion erhalten. 13,1% sind vollständig geimpft

Donnerstag, 20. Mai

  • Betriebsärzte dürfen ab 7. Juni an der Impfaktion in Deutschland teilnehmen. Jeder Betriebsarzt kann in der ersten Woche 800 Dosen anfordern
  • In Berlin und Hamburg öffnen an diesem Pfingstwochenende die Terrassen, leider ist Regen vorhergesagt
  • Die Zahl der Infektionen geht weiter stark zurück: Der 7-Tage-Durchschnitt liegt jetzt bei 68 Infektionen pro 100.000 Einwohner:

Mittwoch, 19. Mai

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  • Bundeskanzlerin Merkel wird am 27. Mai einen neuen Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten der Länder abhalten, um die Strategie für diesen Sommer festzulegen. Es geht um das Impfen von Kindern und Jugendlichen, den digitalen Impfausweis und die Gefahr der Mutation aus Indien
  • Zum Beispiel wird es wahrscheinlich strengere Regeln geben, um Missbrauch mit dem Impfausweis zu verhindern
  • Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erlischt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Mundschutzkappe in der Schule und im öffentlichen Verkehr, da eine solche medizinische Mundschutzkappe meist für Erwachsene hergestellt wird. Ab sofort (Ende Mai) reicht eine Einweg-Mundschutzkappe, die normalerweise im OP verwendet wird.
  • Merkel: Die plötzliche Umstellung auf digitales Arbeiten von zu Hause aus ist Deutschland besser gelungen als erwartet
  • Inzwischen haben 37,5% der Menschen in Deutschland eine Erstimpfung erhalten, 11,5% sind vollständig geimpft. Der Bestand an Impfstoffen wächst auf 6 Millionen, sodass die Impfung schneller erfolgen kann:
  • Die Zahl der Infektionen geht weiter stark zurück: Der 7-Tage-Durchschnitt liegt nun bei 72,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner:

Dienstag, 18. Mai

  • Einige Bundesländer haben es bereits getan, aber ab dem 7. Juni wird die Injektionsanordnung deutschlandweit aufgehoben.
  • Die Hoffnung ist, dass dies die Impfung beschleunigt.Der Bestand an Impfstoffen wächst auf 6,4 Millionen. Darüber hinaus werden diese Woche 4,8 Millionen neue Dosen geliefert:

Montag, 17. Mai

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  • Mehr als 30 Millionen Deutsche haben ihre erste Impfung erhalten, das sind etwa 36 % der Bevölkerung
  • Gesundheitsminister Spahn warnt dennoch vor zu selbstbewusster Lockerung. Er plädiert dafür, private Besuche weiterhin zu beschränken, zwei negative Tests pro Woche für Studenten und nur nach Buchung und Vorzeigen eines negativen Tests auf die Terrasse zu gehen.
  • Der Deutsche Lehrerverband hat errechnet, dass während der Corona-Krise die Hälfte der Unterrichtsstunden in der Schule für Schüler verloren ging. Es handelt sich um 350 bis 800 Unterrichtsstunden pro Schüler. Die Gewerkschaft fordert ein zusätzliches Ausbildungsprogramm im nächsten Schuljahr, um aufzuholen
  • Im Dezember waren noch 65% bereit sich impfen zu lassen, jetzt sind es 74%
  • Der 7-Tage-Durchschnitt in Deutschland ist auf 83 Infektionen pro 100.000 Einwohner gesunken
  • Diese Karte zeigt, dass die Zahl der Infektionen vor allem in Norddeutschland zurückgeht. Die Unterschiede zwischen 2. und 16. Mai:

Deutschland im Lockdown

Deutschland befindet sich seit November im Lockdown-Licht. Einige Regeln wurden inzwischen verschärft und im März wieder gelockert. Die Bundesregierung hat im April beschlossen, über eine „Notbremse“ nationale Regelungen umzusetzen, sodass es keine Unterschiede mehr pro Bundesland gibt. Die Notbremse begann am Samstag, 24. April

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Regeln der ‚Notbremse‘

  • Harter regionaler Lockdown mit mehr als durchschnittlich 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner über 7 Tage
  • Private Zusammenkünfte sind auf Haushaltsmitglieder und eine weitere Person beschränkt. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht
  • Bei Trauerfeiern nach einem Todesfall dürfen maximal 30 Personen anwesend sein.
  • Ausgangssperre von 22:00 bis 5:00 Uhr, mit Ausnahme von Notfällen oder Menschen, die arbeiten müssen. Joggen und Walken sind bis Mitternacht erlaubt, wenn Sie es alleine machen.
  • Fast alle Geschäfte müssen schließen – außer Supermärkte, Spirituosenläden, Reformhäuser, Babyläden, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kioske, Buchhandlungen, Floristen, Tierbedarf und Futtermittelgeschäfte und Gartencenter.
  • Einkaufen ist nur nach Vereinbarung und mit negativem Test möglich. Ab dem Wert 150 Infektionen ist nur noch Click & Collect möglich
  • Schulen und Kindergärten dürfen nur geöffnet bleiben, wenn im Durchschnitt weniger als 165 Infektionen pro 100.000 Einwohner an 7 Tagen vorliegen. Schüler müssen mindestens zweimal pro Woche getestet werden
  • Arbeitgeber: Unternehmen müssen zwei Corona-Tests pro Woche ablegen.Ausgenommen sind medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Dienste sowie Friseure. Wer zum Friseur gehen möchte, muss ein negatives Testergebnis vorweisen können, das nicht älter als 24 Stunden ist.
  • Kultur: Theater, Opern, Konzertsäle, Bühnen, Musikclubs, Kinos (ausgenommen Autokinos), Museen, Ausstellungen und Denkmäler müssen schließen.
  • Sport: Individueller kontaktloser Sport bleibt erlaubt, nur wenn dies zu zweit oder mit Mitgliedern der eigenen Familie möglich ist. Ausnahmen gelten für Profisportler. Kinder bis 14 Jahre können weiterhin in einer Gruppe trainieren
  • Gastronomie: Der Betrieb von Restaurants und Kantinen ist untersagt. Das Abholen von Speisen und Getränken bleibt erlaubt, ebenso die Lieferung.
  • Tourismus: Die Vermietung von touristischen Unterkünften ist untersagt.

Andere Regeln

  • Das Tragen von medizinischen Mundschutz ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
  • Wenn der 7-Tage-Durchschnitt nach Ladenöffnung stabil unter 100 bleibt, können die Außenterrassen unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen
  • Sitzen mehrere Haushalte an einem Tisch, müssen Sie einen negativen Schnelltest vorweisen können. Sinkt der Durchschnitt unter 50, sind auch hier weitere Lockerungen möglich.
  • Auch Theater, Konzert- und Opernsäle, Kinos und Fitnessstudios dürfen unter den gleichen Bedingungen wie die Außenterrassen wieder öffnen. Ein stabiler 7-Tage-Durchschnitt unter 100 und Sie sollten einen negativen Schnelltest vorweisen können, der nicht älter als einen Tag ist.
  • Religiöse Versammlungen sind unter der Bedingung 1,5 Meter entfernt erlaubt. Außerdem gilt die Mundschutzpflicht und das gemeinsame Singen ist verboten. Treffen, bei denen viele Menschen erwartet werden, sollten die Behörden benachrichtigen.
  • Für die Altenpflege gelten besondere Schutzmaßnahmen. Das Pflegepersonal muss eine medizinische FFP2-Maske tragen. Auch das Personal muss mehrmals pro Woche getestet werden.
  • Deutsche bekommen mindestens 1 Gratis-Schnelltest pro Woche
  • Für diejenigen, die vollständig geimpft oder geheilt sind, werden Regeln wie Testpflicht, Quarantänepflicht, die Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen aufgehoben. Abstand halten und Mundschutz ist weiterhin Pflicht

Einreisebestimmungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Deutschland hat die Niederlande zum Hochrisikogebiet erklärt. Aus Deutschland gibt es deshalb wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen negativen Reisehinweis für die gesamten Niederlande. Auch in Deutschland wurden die Regeln für Regionen verschärft, in denen die Zahl der Infektionen steigt. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird dringend abgeraten.

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Die Einreisebestimmungen wurden angepasst:

  • Die Einreisebestimmungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurden zum 13. Mai durch nationale Regeln ersetzt.Für diejenigen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, entfällt die Quarantänepflicht für geimpfte, geheilte und getestete Personen. Die Niederlande sind seit dem 6. April als „Hochrisikogebiet“ eingestuft
  • Ein praktisches Tool, um festzustellen, ob Sie die Grenze überschreiten dürfen, ob Sie sich melden müssen und ob Sie unter Quarantäne gestellt werden müssen.
  • FAQ von Nordrhein-Westfalen
  • FAQ Niedersachsen
  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland reist, muss sich vorher beim Gesundheitsamt (GGD) über Einreiseanmeldung.de anmelden

Wichtiges Update für Grenzgänger: Anpassung der Quarantäneregeln: Grenzgänger und Grenzstudenten müssen nicht mehr in häuslicher Quarantäne. Sie müssen nachweisen können, wo sie in Verbindung mit ihrem ständigen Wohnsitz als Arbeitnehmer oder Student gemeldet sind.

Haftungsausschluss: Obwohl wir unser Bestes tun, um die Website auf dem neuesten Stand zu halten, können diese Informationen aufgrund der regelmäßigen Aktualisierung der Regeln veraltet sein. Letztendlich erkundigen Sie sich am besten vor Ort, ob die Angaben noch stimmen. Risikogebiet Deutschland

  • Die Niederlande skalieren jetzt ganz Deutschland als ‚Code Orange‘. Niederländer, die aus Deutschland zurückkehren, müssen für 10 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Websites, die Sie im Auge behalten sollten

  • Risikogebiete laut Robert Koch Institut (RIVM)
  • Reisehinweise für Deutschland, die Website des niederländischen Außenministeriums
  • Reisehinweise für die Niederlande, die Website des Auswärtigen Amtes
  • FAQ des DNHK
  • FAQ des ADAC
  • Corona-Regeln in Niedersachsen
  • Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen
  • Der Grenzinfopunkt hat eine umfangreiche Website mit den neuesten Regeln und kann individuelle Ratschläge geben
  • Lockdown in den Niederlanden
  • Lockdown in Deutschland
  • Häufig gestellte Fragen für Reisende, mit Antworten vom Bundesgesundheitsministerium
  • Corona-Dashboard für die Grenzregion

Corona-Updates in Deutschland

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