D-Talk -Deutsch-Niederländische Kooperation bei Wasserstoff ist notwendig

Viele Länder arbeiten an einer klimaneutralen Energieversorgung und Wasserstoff gilt als Game Changer. Es bietet auch viele Möglichkeiten für die deutsche und die niederländische Industrie, sich gegenseitig zu helfen. Denn die Nachbarländer haben beide Elemente, die sich ergänzen.

Das ist das Thema des neuen D-Talk. In dieser Videoreihe von Germanynieuws.nl und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer diskutieren Experten relevante Hintergründe zu den Nachrichten. Die Themen richten sich an Unternehmer und politische Entscheidungsträger, für die Deutschland von entscheidender Bedeutung ist.

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In dieser Folge von D-Talk sprechen Moderator Derk Marseille und Direktor Günter Gülker vom DNHK darüber, wo sich Deutschland und die Niederlande in Sachen Wasserstoff ergänzen können. Die DNHK hat dazu ein Postition Paper verfasst. „Zusammenarbeit

Sehen Sie sich die neue Folge von D-Talk an:

Ende letzten Jahres kamen führende Unternehmen der Energie- und Logistikbranche, Vertreter der Politik sowie der deutschen und niederländischen Botschafter zu einem zweiten Round-Table-Gespräch zum Thema Wasserstoff zusammen. Dies war Teil des von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer initiierten Branchenforums.

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Die Wirtschaft war vertreten durch Unternehmen aus dem Energiesektor, der Logistikbranche und der verarbeitenden Industrie: Air Liquide, BASF Benelux, BP Europe, Nouryon, Royal Dutch Shell, Salzgitter, ThyssenKrupp, Port of Rotterdam und Heidelberg Cement.

Die Branche steht in den Startlöchern für konkrete Business Cases rund um Wasserstoff

Die Branchenvertreter präsentierten Projekte wie NorthH2, RH2INE, Green Octopus, Porthos und GetH2. Hier gibt es bereits erfolgreiche grenzüberschreitende Kooperationen. Auch René Peters, Direktor Gastechnik bei TNO, stellte die vorläufigen Ergebnisse der HY3-Studie vor. An den noch in der Planungsphase befindlichen Projekten erläuterten die Unternehmer die Herausforderungen, die für eine erfolgreiche Umsetzung zu bewältigen sind.

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So muss beispielsweise die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette entwickelt werden: von der sicheren Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien für die Elektrolyse über den Transport bis hin zur steigenden Nachfrage für industrielle Anwendungen. Nur so kann der Grundstein für profitable Business Cases gelegt werden.

D-Gespräch

Worüber die Niederlande und Nordrhein-Westfalen diskutieren.

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Unternehmensübernahmen zwischen den Niederlanden und Deutschland

Während der Corona-Krise haben viele deutsche Unternehmen gemerkt, dass ihr Erlösmodell nicht immer zukunftsfähig ist. „Unternehmer suchen vor allem im Bereich Digitalisierung und Automatisierung Partner“, sagt Gülker. „Die Leute schauen sich Wissen und Technologien an, die sie intern nicht haben.Ein Partner in der Nähe kann dann attraktiv sein.“

In allen Fällen gehe es um eine gründliche Vorbereitung, sagt der DNHK-Direktor. „Lassen Sie sich von jemandem beraten, der beide Märkte kennt.“