D-Talk: Deutschland stellt Milliarden für Wasserstoff bereit und das bietet Chancen für niederländische Unternehmen

In der Videoreihe D-Talk von Germanynieuws.nl und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer diskutieren Experten relevante Hintergründe zu den Nachrichten. Die Themen richten sich an Unternehmer und politische Entscheidungsträger, für die Deutschland von entscheidender Bedeutung ist. In der zweiten Folge sprechen Moderator Derk Marseille und Direktor Günter Gülker von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) über die neuesten Entwicklungen im Bereich Wasserstoff, der in Deutschland mittlerweile ganz oben auf der Agenda steht.

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9 Milliarden Euro Förderung für Wasserstoff in Deutschland

Im jüngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung seien 9 Milliarden Euro für Wasserstoff vorgesehen, sagt DNHK-Direktor Günter Gülker beim D-Talk. „Deutschland investiert wirklich in diesen Energieträger, um die Energiewende voranzutreiben.“ Obwohl viele Entwicklungen noch in den Kinderschuhen stecken, können auch niederländische Unternehmer davon profitieren, sagt er. „Wir haben viel Erfahrung im Gasbereich in den Niederlanden. Das kann diese Branche voll ausschöpfen.“

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Chancen sieht Gülker auch im Bereich der Mobilität und der Nutzung von flüssigem Wasserstoff für Schiffe. „Dafür haben wir in den Niederlanden eine ziemlich starke Schiffbauindustrie. Wasserstoff kann auch in Lkw und Bussen eingesetzt werden, die wir ebenfalls im Haus haben. Es wird auch immer wichtiger.“

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Die größte Chance sieht der DNHK-Direktor in der strategischen Position der Niederlande. „An der Nordsee gelegen, können wir zu einer großen Drehscheibe für Wasserstoff aus aller Welt werden. Mit Pipelines von Rotterdam oder Groningen nach Deutschland.“ Beide Nachbarländer brauchen sich bei diesem Thema dringend, sagt er. „Wir werden es nicht allein mit grünem Wasserstoff aus deutscher Produktion schaffen. Dafür braucht es die Niederlande. Dafür haben beide Regierungen Kooperationserklärungen unterzeichnet.“

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