D-Talk: Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen müssen sich auf diese Themen einigen

Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben in den letzten Jahren ihre Beziehungen gestärkt. Dies schlägt sich unter anderem in Regierungskonsultationen nieder, in denen Fachminister beider Seiten der Grenze verschiedene Dossiers eingehend diskutieren. Die diesjährige Ausgabe am 25. November findet aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Die Frage ist natürlich, was die Ministerpräsidenten Mark Rutte und Armin Laschet diskutieren.

Das ist das Thema des neuen D-Talk. In dieser Videoreihe von Germanynieuws.nl und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer diskutieren Experten relevante Hintergründe zu den Nachrichten. Die Themen richten sich an Unternehmer und politische Entscheidungsträger, für die Deutschland von entscheidender Bedeutung ist.

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In dieser Folge sprechen Moderator Derk Marseille und Regisseur Günter Gülker von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) über einige Themen, die zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden eine Rolle spielen.

Sehen Sie sich die neue Folge von D-Talk an:

Das einwohnerstärkste Bundesland Deutschlands ist in seiner Größe mit den Niederlanden vergleichbar. Das Handelsvolumen zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen betrug 2019 mehr als 63 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Handelsbeziehungen zwischen den Niederlanden und China betrugen im vergangenen Jahr 30 Milliarden Euro. Auch der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt mit ‚NRW‘ ist lebendig: Im vergangenen Jahr arbeiteten 23.500 NRW-Bewohner in den Niederlanden, umgekehrt 91.000 Niederländer im Nachbarland. 71.000 Niederländer leben in Nordrhein-Westfalen.

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Grenzüberschreitende Innovation und vergangene D-Talk-Episoden

Vergangene Folgen ansehen:

Hinweis: Interessant ist auch die Grensland Conference am 2. Dezember. Über die damalige Erstausgabe haben wir diesen Artikel geschrieben:

Ministerpräsident Rutte und Ministerpräsident Armin Laschet (NRW) hatten im vergangenen Herbst beschlossen, dass sich die Niederlande und Nordrhein-Westfalen öfter treffen sollten, um diverse Kopfschmerzen besser zu lösen. Der Gouverneur von König Theo Bovens erklärt, warum er in der ersten Grensland-Konferenz am 9. Mai 2019 einen Durchbruch sieht.

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Bovens war beim Besuch in Den Haag, wo Rutte und Laschet sich einig waren, dass an der Grenze vieles besser gemacht werden könnte. Gemeinsam mit NRW-Minister Holthoff-Pförtner erhielt er den Auftrag, zunächst die bereits vorhandenen Beratungsstrukturen abzubilden. „Vieles existiert schon, aber die richtigen Verbindungen sind nicht überall.“

Da sich die Niederlande als nationale Regierung oft mit Berlin beraten, verlor der Kontakt zu Nordrhein-Westfalen. Und das, während das größte Bundesland Deutschland in Größe und Einwohnerzahl in etwa so groß ist wie die Niederlande. „Um es mit einem deutschen Wort auszudrücken; in der ‚Augenhöhe‘ gibt es oft einen Unterschied.Am 19. November 2018 kam deshalb ein Teil des niederländischen Kabinetts unter Führung von Ministerpräsident Rutte nach Düsseldorf. Dort wurde beschlossen, am 9. Mai in Venlo die erste „Grensland Conference“ zu veranstalten. „Die Konferenz wird jedes Jahr abwechselnd in Deutschland und den Niederlanden stattfinden.“

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Warum die Grensland-Konferenz laut Theo Bovens ein Durchbruch für die Niederlande und Nordrhein-Westfalen ist.