Dies sind die 15 deutschen Staaten, die König Willem-Alexander seit 2013 besucht hat

König Willem-Alexander und Königin Máxima sind gern gesehene Gäste in Deutschland. Einen Monat nach der Amtseinführung 2013 besuchte das Königspaar die ersten deutschen Bundesländer. Seitdem sind sie jedes Jahr zurückgekehrt, um fast alle Ecken des Landes zu besuchen, immer gefolgt von einer großen Gruppe niederländischer Unternehmer, denen sich auf diese Weise viele Türen leichter öffneten. Von Hessen bis Brandenburg sind dies die Bundesländer, die das Königspaar von 2019 bis 2013 besucht hat.

King hat bereits 15 deutsche Bundesländer besucht

2019: Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie Bremen

Nicht weniger als zwei Besuche in einem Jahr:

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Die nordöstlichen deutschen Bundesländer erhalten im Frühjahr königlichen Besuch. Die Minister Cora van Nieuwenhuizen (Infrastruktur und Wasserwirtschaft), Ingrid van Engelshoven (Bildung, Kultur und Wissenschaft) und Ministerin Ank Bijleveld (Verteidigung) betreuen den Arbeitsbesuch. Dies betrifft den Schiffbau, die Landwirtschaft und die Kreativwirtschaft. Bijleveld nimmt an einem Treffen zur deutsch-niederländischen Zusammenarbeit in internationalen Missionen in Potsdam teil.

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Der Besuch beginnt in Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) liegt der Schwerpunkt auf dem Küstenschutz. Und im Kurhaus in Warnemünde findet ein Handelsdinner mit mitgereisten Unternehmern aus den verschiedenen Branchen statt. In Rostock wird die MV Weften besucht, wo unter anderem große Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. In der Feldsteinscheune Die Scheune im Dorf Bollewick geht es dann um die Lebensqualität und Zukunft der Landschaft. In den letzten 30 Jahren haben sich viele niederländische Landwirte in dieser Region niedergelassen. Im brandenburgischen Nauen steht ein Ackerbaubetrieb ganz im Zeichen der Unternehmensnachfolge.

Am nächsten Tag geht die Mission in Potsdam in den Wissenschaftspark Albert Einstein, wo das Königspaar im historischen Großen Refraktor von 1899 dem Deutschen GeoForschungsinstitut (GFZ) und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vorgestellt wird. Dann folgt ein Besuch im Studio Babelsberg mit dem Media Tech Hub Potsdam. Hier finden Sie ein Netzwerk aus Unternehmen, Institutionen und Start-ups mit den Schwerpunkten Medientechnik, Virtual Reality und digitale Techniken. Das Programm endet im berühmten Schloss Sanssouci bei Potsdam.

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In Bremen und Bremerhaven geht es im Februar um Raumfahrt, Windenergie sowie Polar- und Meeresforschung. Das hat natürlich mit Airbus Defence & Space Bremen und dem Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme (IWES) in Bremerhaven zu tun. Auch in Bremen wird auf die historischen Verbindungen über die Häfen geachtet.

2018: Saarland und Rheinland-Pfalz

Auch ins Saarland und in Rheinland-Pfalz gehen verschiedene Minister.Der stellvertretende Premierminister und Gesundheitsminister Hugo de Jonge leitet die LSH-Mission. Der Wirtschaftsauftrag steht im Einklang mit dem Transformationsprozess in Rheinland-Pfalz und im Saarland von der alten Industrie zur digitalen Wirtschaft.

Der Besuch beginnt in Mainz, wo in jenem Jahr gefeiert wird, dass Raiffeisen vor 200 Jahren geboren wurde. Sein Genossenschaftsgedanke spiegelt sich noch vielerorts wider. Es folgt eine Schifffahrt auf Rhein und Mosel, bei der deutsche und niederländische Vertreter von Hafenunternehmen, Industrie, Binnenschifffahrt und Regierung über eine nachhaltigere und innovativere Gestaltung der Binnenschifffahrtskette diskutiert werden. Danach wird der Digitalisierung und anderen Themen innerhalb des Weinbaus Aufmerksamkeit geschenkt.

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2018 wurde auch der 200. Geburtstag von Karl Marx in seiner Heimatstadt Trier gefeiert. Saarbrücken spricht über Kooperationen im Bereich Künstliche Intelligenz, Cyber ​​Security, Smart Industry und Arbeit 4.0. Am nächsten Tag reflektiert die Völklinger Hütte den Wandel von der alten zur neuen Industrie. Den Abschluss des Besuchs bildet das Uniklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg zum Thema eHealth und Altenpflege.

2017: Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Ein umfangreiches Programm erwartete König Willem-Alexander und Königin Máxima bei ihrem fünften Arbeitsbesuch in Deutschland. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dreht sich alles um Wasserwirtschaft, Photonik und Halbleiter, Chemie und Reformation. Der Besuch in den drei ostdeutschen Bundesländern beginnt auf der Wartburg, denn 2017 ist es genau 500 Jahre her, dass mit Martin Luther die Reformation begann. In Thüringen werden auch das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, die Alte Synagoge in Erfurt und Weimar besichtigt. Es gibt eine spezielle HTSM-Handelsmission nach Jena und ein Handelsdinner in Leipzig.

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In Leipzig besucht das Paar außerdem die European Energy Exchange (EEX) und einen der größten Plattenbau-Viertel der ehemaligen DDR. Auch Start-ups in der Baumwollspinnerei und der Handelsmission Biobasierte Chemie wird Aufmerksamkeit geschenkt. Dazwischen blickt das Königspaar auf die Tür in Wittenberg, wo Luther seine 95 Thesen geschrieben hat. In Dessau dreht sich alles um Bauhaus-Architektur und Wasserwirtschaft und das Schloss Oranienbaum, das seinen Namen vom niederländischen Königshaus hat.

2016: Bayern

Im süddeutschen Bundesland liegt der Fokus auf den Hightech-Branchen Medizintechnik und E-Health, Smart Industry und Urban Mobility sowie Agrifood und Logistik. Das Königspaar besuchte zunächst das BMW Werk in München. Auf dem berühmten Viktualienmarkt eröffneten sie den Niederländisch-Bayerischen Pavillon mit Fokus auf den Agrar- und Gartenbausektor aus beiden Ländern. In Erlangen und Nürnberg drehten sich Siemens Healthcare und Medical Valley um Medizintechnik und eHealth.Auch die Kreativwirtschaft, der maritime Sektor und der ökologische Landbau werden berücksichtigt. Der Arbeitsbesuch beginnt in Lübeck bei Dräger Medical. In Trenthorst dreht es sich dann um den ökologischen Landbau, den Gartenbau und die Lebensmittelproduktion. Der nächste Tag beginnt in Hamburg mit einer trilateralen Offshore-Windenergie-Netzwerkveranstaltung zwischen den Niederlanden, Dänemark und Deutschland. Aufmerksamkeit erhält die Kreativwirtschaft durch einen Besuch der Joop van den Ende Academy in der Hansestadt.

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2014: Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Im folgenden Jahr waren die großen Nachbarländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an der Reihe. Die Themen sind nachhaltige Energie, Kreativwirtschaft, Innovation, Arbeitsmarkt und Bildung. Das Ehepaar startet die Handelsmission in Oldenburg und Leer in Norddeutschland, beide unweit der niederländischen Grenze. In Werlte wird eine Audi Power-to-Gas-Pilotanlage untersucht. Am nächsten Tag folgt Münster mit dem Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster, untergebracht im Haus der Niederlande. 2014 feierte dieses Institut sein 25-jähriges Bestehen. Dann wurden Dortmund, Essen und Kleve besucht.

2013: Hessen und Baden-Württemberg

Obwohl das Königspaar zunächst nach Berlin reiste, um Bundeskanzlerin Angela Merkel und den damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck zu treffen, zählt dies nicht als echter Arbeitsbesuch in der deutschen Hauptstadt. Der Arbeitsbesuch startet nur in Hessen und Baden-Württemberg. Ziel ist es, auf das Angebot der Niederlande im Bereich der industriellen Innovation aufmerksam zu machen. Dabei stehen insbesondere die Sektoren Hightech-Systeme und -Materialien (HTSM), Life Sciences & Health, Energie, Kreativwirtschaft sowie Gartenbau und Agrofood im Mittelpunkt.

Sie besuchen unter anderem Wiesbaden, das Opel-Werk in Rüsselheim und Diehl Aerosystems in Frankfurt am Main. In Stuttgart bekommt das Paar unter anderem eine Führung durch das Mercedes-Benz Museum.

Die damalige Königin Beatrix stattet Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg einen offiziellen Staatsbesuch ab.

Dies ist der erste Artikel in der Reihe der königlichen Arbeitsbesuche. In der kommenden Zeit werden wir regelmäßig eine Handelsmission vergrößern.