Live Hannover Messe 3. April 2019 – Das ist die Mission von GO4EXPORT

Auf der Hannover Messe sind verschiedene Mitglieder und Initiativen aus dem GO4EXPORT-Programm aktiv. So steht zum Beispiel die Verenigde Maakindustrie Oost mit einigen Firmen in Halle 4, aber der Verband organisiert auch am Mittwoch, 3. April, einen Bus ab Achterhoek. Darüber hinaus werden das Wirtschaftsamt Arnhem-Nijmegen und das Regionalzentrum für Technologie Gelderland jeweils mit einem Bus anreisen.

Die Teilnehmer aus dem Osten der Niederlande besuchen Unternehmen auf dem für die Niederlande interessanten Pavillon der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) und dem IRHub der Universität Twente. Anschließend Empfang und Buffet am Holland-Stand in Halle 4 mit HWK Münster, United Manufacturing Industry East und Network GEP. Lesen Sie weiter unten mehr über die besondere Rolle des HTSM-Brokers Hans Brouwers von GO4EXPORT.

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Verfolgen Sie die Hannover Messe noch heute live auf Twitter. Der Artikel geht nach dieser Übersicht weiter:

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HTSM-Broker Hans Brouwers sieht viele Chancen in Deutschland

Hans Brouwers arbeitet nun seit fast einem Jahr als HTSM-Broker in Deutschland für das GO4EXPORT-Programm aus East NL. Er investiert in nachhaltige Beziehungen für die östlichen Niederlande mit Deutschland, mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen für Hightech-Systeme und -Materialien.

Er suche vor allem nach Möglichkeiten für kleinere Mittelständler in Deutschland, sagt er. „Schauen Sie nicht zu weit weg. Umrunden Sie in drei bis vier Stunden die östlichen Niederlande und Sie haben äußerst interessante Industrieregionen wie Ostwestfalen-Lippe (OWL), das Münsterland und die Metropolregion Rhein-Ruhr in Reichweite.“

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Kollaboration sei das Zauberwort, sagt er. „Die Deutschen sehen auch, dass sie es nicht mehr alleine schaffen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Menschen alles selbst oder in ihrer eigenen Umgebung lösen konnten. Man merkt, dass deutsche Unternehmen immer offener sind, bestimmte Kompetenzen oder Lösungen aus der Ferne zu holen.“ Und das bietet Chancen für Lieferanten aus dem Osten der Niederlande. „Es ist unsere Aufgabe, diese Ketten zu entriegeln und einzugreifen.“

In Deutschland entdecken die Menschen zunehmend, was die innovative Fertigungsindustrie im Osten der Niederlande zu bieten hat, stellt Brouwers fest. „Viele Deutsche haben uns früher vor allem als smarte Handelsnation gesehen, die wir auch als Innovationsland bezeichnen, war viel weniger bekannt.“ Das Interesse sei groß an den Field Labs, in denen Unternehmen und Wissensinstitute gemeinsam an Smart Industry arbeiten, sagt er. „Wir werden zunehmend für unser Know-how, unseren Tatendrang, unsere Flexibilität und Zuverlässigkeit geschätzt. Wir stehen zu dem, was wir sagen und erzwingen dadurch Respekt.“

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Über regionale Netzwerke könne man sich in Deutschland ein besseres Bild machen, sagt er. „Wir neigen noch zu oft dazu, Geschäfte weit weg und mit den großen Namen zu machen.“ Aber für KMU aus dem Osten der Niederlande gibt es viel bessere Möglichkeiten, meint er.Sie sind oft Familienunternehmen, die in ihrer Nische Weltmeister sind. Darauf muss man sich konzentrieren.“

Spitzencluster OWL ansprechendes Beispiel für Overijssel

Brouwers nahm daher die Gründer des Twente Innovationszentrums Novel-T mit auf eine inspirierende Reise in das Top-Industriecluster Ostwestfalen-Lippe (OWL). „Das ist eine Region um Bielefeld, so groß wie der Osten der Niederlande. Einige Unternehmen haben hier die Führung übernommen, um als Einheit die Region voranzutreiben. Für uns sehr inspirierend, denn wir haben auch innovative Hightech-Unternehmen, die das können.“

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Der Spitzencluster OWL besteht aus 400 Unternehmen, die zusammen einen Umsatz von 16,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Bekannte Namen sind Claas (Agrotech), Weidmüller (Elektrotechnik) und Miele (Haushaltsgeräte), aber auch einige führende Küchenhersteller kommen aus diesem Bereich. „Sie haben eine Bodenständigkeit, die für uns erkennbar ist. Hier finden Sie einen wichtigen Teil der Hidden Champions Deutschlands.“

Brouwers glaubt, dass jeder, der Teile oder Software für die Hightech-Industrie liefern kann, in dieser Region Chancen hat. „Aber man muss wirklich unverwechselbar sein.“ Die HTSM-Verbindung ist sich der Vorteile für den Osten der Niederlande sicher. „Betrachten Sie es als einen neuen Heimatmarkt gleich um die Ecke. Aber um erfolgreich zu sein, braucht es Überzeugung, Geduld und Ausdauer. Und das können wir unterstützen.“

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Brouwers ist aktiv in der Verknüpfung niederländischer und deutscher Cluster. „Konkret tue ich dies jetzt, indem ich auf der Hannover Messe Mitglieder der United Manufacturing Industry East (VMO) in das Cluster OWL einführe.“ Er tut dasselbe, indem er Hightech-Startups einen herzlichen Zugang zu deutschen Partnern ermöglicht. „Dafür kannst du immer an meine Tür klopfen.“

Matchmaking auf der Hannover Messe

Die Zusammenarbeit zwischen Ostniederland und Deutschland nimmt damit zunehmend Gestalt an. Dies geht aus der immer volleren Agenda des HTSM-Brokers Brouwers hervor. Während der Hannover Messe in der ersten Aprilwoche bringt er niederländische Unternehmen in Kontakt mit den OWL-Netzwerken. „Das sieht unsere Handelsmissionen in dieser Region noch in diesem Jahr vorweg.“

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Auf dem Hollandtag am 8. April in Duisburg wird er gemeinsam mit den Entwicklungsunternehmen Nordbrabant und Südholland einen Vortrag halten, wo er dem neuen Fieldlab Industrial Reality Hub eine Bühne geben wird. Es vereint 8 Unternehmen, die VR- und AR-Lösungen für die Industrie herstellen.

Eine Woche später folgt die German Business Week mit einem Agri-Foodtech-Programm an der Universität Wageningen am 17. April.Für mittelständische Unternehmen, die nach Deutschland exportieren wollen, wird er demnächst Roundtable-Gespräche mit den Industrieclustern aus dem Osten der Niederlande organisieren.