Niederländische Unternehmer bilden die größte internationale Delegation auf der Zuliefermesse FMB

Wenn am Mittwoch, 10. November, die Zuliefermesse FMB in Bad Salzuflen ihre Tore öffnet, wird eine große Delegation niederländischer Unternehmer erwartet. Dies liegt unter anderem an der von Hans Brouwers organisierten Handelsreise, er ist Botschafter für Hightech & Industry East Netherlands. Die Reise ist eine Zusammenarbeit zwischen Oost NL/GO4Export, VMO (Verenigde Manufacturing Industry East), Koninklijke Metaalunie, RCT Gelderland und Easyfairs.

Gemeinsam mit der Kreiswirtschaftsförderung Lippe arbeitet Brouwers seit mehreren Jahren daran, die Verbindungen zwischen den beiden Regionen zu stärken, denn zwischen Ostwestfalen-Lippe und den östlichen Niederlanden (Provinzen Gelderland und Overijssel) gibt es viele Gemeinsamkeiten. „Wir kennen viele stabile Familienunternehmen mit guter Hightech und haben gemerkt, dass sich Unternehmen gut ergänzen.“ Auch die Mentalität passe, sagt Brouwers. „Wir mögen keinen Pomp, wir sind bodenständig und praktisch.“

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Neben dem Besuch der FMB wird die Delegation auch mehrere Unternehmen und die Smart Factory OWL in Lemgo besuchen. Diese wird von Uwe Götzeina, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung Lippe, organisiert. Er sieht viele Vorteile darin, die Verbindungen zwischen den beiden Regionen zu stärken. „Wir stehen beide vor der Herausforderung, den Mittelstand international zu stärken. Die Kontakte zu den Unternehmen, die wir durch Oost NL/GO4EXPORT kennengelernt haben, sind für uns von großer Bedeutung. Nicht umsonst sind die Niederlande schon jetzt ein wichtiger Handelspartner für uns.“

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Das sah Götzeina auch bei früheren FMB-Ausgaben, bei denen das Nachbarland zu Besuch war. „Traditionell sind die Niederländer am besten aus dem Ausland vertreten. Wir sind hoch motiviert, uns noch besser kennenzulernen.“ Der Ausbau nationaler und internationaler Kontakte steht ganz oben auf seiner Prioritätenliste. „Nichts ist wichtiger als ein funktionierendes Netzwerk auf allen Ebenen.“

Unternehmen bringen viel Erfahrung mit

Die Unternehmergruppe ist ein Mix aus Unternehmen mit langjährigen Kontakten in Deutschland und internationalisierenden Herstellern. Gemeinsam ist ihnen die langjährige Erfahrung und die Liebe zur Technik. So arbeitet beispielsweise Prange BV aus Winterswijk bereits mit verschiedenen deutschen Partnern vor allem in der Medizintechnik zusammen. Es liefert komplexe mikromechatronische Module und Systeme für die Hightech-Industrie.

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Tribelt BV entwickelt und produziert ein vielfältiges Sortiment an Metallförderbändern und De Spiraal BV entwickelt und produziert technische Federn und Industriedrahtprodukte aus Draht und Bandstahl.Auch Peter van Olm von Olmia Robotics hilft Unternehmen bei der Robotisierung, insbesondere bei kollaborativen Robotern (Cobot).

Henkovac besteht seit über 70 Jahren und ist einer der Erfinder der Vakuummaschine und Teilnehmer Vemaron Ramon Huiskamp ist spezialisiert auf Projektmanagement im Bereich Produktentwicklung bis hin zum Sondermaschinenbau.

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Die Geschichte des Spezialisten für Kunststoff- und Metallbearbeitung Klein Klouwenberg Boon (KKB) aus Deventer reicht bis ins Jahr 1924 zurück. Da das Unternehmen wächst, ist die Internationalisierung nun der logische Schritt. Das gleiche gilt für Van Lente System Integration BV, ebenfalls aus Deventer. Ein Unternehmen mit mehr als 85 Jahren Erfahrung.

Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit bei der FMB

Neben der Handelsdelegation von Oost NL/GO4Export gibt es noch mehr niederländische Beiträge zum FMB, sagt Brouwers. „Wie in den Vorjahren hat die Vereinigte Fertigungsindustrie Ost (VMO) einen Gemeinschaftsstand mit den Partnern Handwerkskammer Münster und MEMA-Netzwerk der Emsland GmbH. Die Koninklijke Metaalunie hat auch Mitgliedsunternehmen an einem Gemeinschaftsstand vertreten.“

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Damit seien die Niederlande eine der größten internationalen Delegationen, sagt Brouwers. „Das ist aufgrund der guten Erfahrungen in den Vorjahren logisch. Wir wollen die Bindung zwischen den Partnern aus beiden Ländern weiter vertiefen.“

Darüber hinaus nutzen die Unternehmen von TechNet Oost einen Medikamentenspender, der mit einem Roboter arbeitet, um das Personal in der Apotheke zu unterstützen, wie sie als eigenständige Unternehmen als Cluster zusammenarbeiten können, um die Disziplinen Design, Mechanik, Robotisierung, Mechatronik zu integrieren und Software in einem Produkt vereinen..

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