Niederländische Unternehmer sehen Chancen für eine grünere IAA München

Normalerweise ist die Automesse IAA München ein echtes Fest, vor allem für die deutsche Autoindustrie. Doch dieses Jahr in München waren viele Zutaten etwas anders. Es ging weniger um PS, sondern um Nachhaltigkeit und grüne Innovation. Dies wurde auch im Holland High Tech Pavillon gezeigt. Hier wurde viel Innovation aus Holland gesammelt, unter anderem von der Regionalentwicklungsgesellschaft BOM Brabant. Derk Marseille von Germany News spricht mit Rutger Groenendijk von World Championship Automotive.

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D-Talk mit Rutger Groenendijk von WK Automotive

Mark Koppers ist Senior Projektleiter Internationalisierung bei BOM und hat festgestellt, dass die Automesse stark der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. „Alle großen Hersteller zeigen ihre Elektroautos, es gab zwei Hallen für Fahrräder und E-Bikes. Ich habe viele nachhaltige Lösungen für den innerstädtischen Vertrieb gesehen.“

Und das passte auch den Firmen, die mit der Stückliste nach München kamen. „Lightyear und Urban Mobility Systems bieten großartige Lösungen für intelligente und grüne Mobilität.“ Die Niederländer erhielten viele Besucher, stellte Koppers fest. „Viele Unternehmer freuen sich schon auf die IAA Nutzfahrzeuge im nächsten Jahr. Auch im Bereich elektrisches Fahren und Wasserstoff für Nutzfahrzeuge gibt es viele Innovationen.“

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Deutsches Interesse an niederländischer Ladeinfrastruktur

Für Baerte de Brey, Chief of International Operations bei ElaadNL, fühlte es sich gut an, wieder auf einer physischen Messe herumzulaufen. „Sie haben in den letzten anderthalb Jahren nur mit vielen Leuten in Zoom-Anrufen gesprochen. Jetzt geht man von einem zum anderen, es ist spontaner und man hat intensiveren Kontakt.“

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De Brey nahm im Auftrag des niederländischen Wissens- und Innovationszentrums für intelligentes Laden und Ladeinfrastruktur an der IAA teil, um so viele europäische Parteien wie möglich auf eine Seite zu bringen. Er war einer der Referenten auf der Konferenz zur deutsch-niederländischen Zusammenarbeit bei der Ladesäuleninfrastruktur. „Die Atmosphäre war sehr gut. Aus Deutschland gibt es großen Respekt vor dem, was wir in den Niederlanden in diesem Bereich erreicht haben. Sie werden uns nicht blind kopieren, aber wir inspirieren.“