So unterscheidet sich dieser niederländische Hersteller nachhaltiger Kegs auf der BrauBeviale

Niederländische Unternehmer bereiten sich bereits auf die BrauBeviale vom 12. bis 14. November in Nürnberg vor. Seit 1978 hat sich die Messe zum wichtigsten Treffpunkt in Europa für die gesamte Getränkeproduktionskette entwickelt. Bei der letzten Ausgabe kamen 40.000 Fachbesucher nach Nordbayern, um Kontakte in die Welt der Rohstoffe, Technologie, Logistik und Marketing zu knüpfen.

Mindestens 53 % der Messebesucher kommen aus dem Ausland. Nach Recherchen der Messeorganisation unter den Besuchern sind 90 % von ihnen an den Investitionsentscheidungen ihres Unternehmens beteiligt. Mehr als tausend Aussteller aus mindestens 43 Ländern verteilen sich auf 9 Hallen. Im Exportforum und im Forum Brau Beviale wird Wissen über den Export und die gesamte Kette ausgetauscht. Dort gibt es spezielle Treffen zu Blockchain und anderen digitalen Entwicklungen für Brauer, Marketing, Zukunftstrends, Klimawandel und Hidden Champions.

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Während des European Beer Star werden Bierpreise vergeben und in der Craft Drinks Area können Sie unter Anleitung unabhängiger Experten unzählige Craft Beersorten sowie alkoholfreie Getränke verkosten. Es gibt verschiedene Themenpavillons mit Fokus beispielsweise auf Innovationen im Verpackungsbereich. Unter dem Namen Beviale Family macht die Messeorganisation in diesem Jahr besonders darauf aufmerksam, dass von Chile über Brasilien und Mexiko bis nach Italien, Russland, Südkorea und China verwandte Messen stattfinden.

Nachhaltige Kegs zeichnen sich in Nürnberg aus

Von den tausend ausstellenden Unternehmen kommen 30 aus den Niederlanden. Ein gutes Beispiel ist der Hersteller von KeyKeg und UniKeg aus Den Helder mit nachhaltigen Kegs. Ein Familienunternehmen mit einer grünen Mission. „Es ist einfach, über nachhaltige Lösungen zu sprechen“, sagt Bianca Hofland stellvertretend für das Unternehmen. „Wir haben uns entschieden, mit onecircle.world tatsächlich etwas zu machen, vor allem, weil es die Seele unseres Unternehmens ist, die Welt ein bisschen schöner zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.“

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Für das niederländische Unternehmen sei die Nürnberg Messe ein guter Ort, um für seine Produkte und Mission zu werben, sagt Hofland. „Die gesamte Branche kommt dorthin. So wichtig für uns, jedes Jahr dabei zu sein und unsere neuesten Innovationen zu zeigen.“ Das Familienunternehmen vertreibt seine nachhaltigen Kegs weltweit. „Nürnberg ist sehr international, deshalb sind wir mit einem mehrsprachigen Team da, um nahezu alle Weltsprachen abzudecken.“

Auf der Messe in Nürnberg kann sich das Unternehmen mit leichten und langlebigen Kegs für die Getränkeindustrie profilieren. „Denken Sie viel breiter als nur Bier. Von Wein und Cocktails bis hin zu Softdrinks und Kaffee passt fast alles vom Fass in unsere Fässer.“

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Mit Kreislaufwirtschaft punkten

Die Fässer der Holländer unterscheiden sich stark von der traditionellen Stahlvariante.Und mit OneCircle haben wir ein Unternehmen mit dem Ziel gegründet, weltweit ein Kreislaufsystem aufzubauen, möglichst in Zusammenarbeit mit bestehenden Abfallverwertungsunternehmen. Auf diese Weise bauen wir eine Gemeinschaft auf, die dafür sorgt, dass alle Fässer richtig gesammelt werden.“

Gerade mit dieser nachhaltigen Geschichte kann das Unternehmen auf der Messe in Nürnberg viel Aufmerksamkeit erregen. „Unsere Kegs unterscheiden sich komplett von den üblichen Varianten. Wir glauben, dass wir mit unserem Ansatz einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung des Geschäftsbetriebs leisten können.“ Auch die Investition in weniger CO2-Emissionen zahlt sich aus, so die Niederländer. „Mit unserem System müssen Brauer keine große Flotte von Stahlfässern kaufen. Und sie müssen sich keine Sorgen machen, die Fässer zurückzubekommen.“

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Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, CO2-Reduzierung, es scheint, dass die Niederländer alle trendsensiblen Worte verwenden wollen. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Hype, wir arbeiten schon lange daran.“ Dass es mittlerweile viel Aufmerksamkeit dafür gibt, hilft dem Unternehmen. „Wir können jetzt Brauer und Händler bedienen, die ihre Getränke nachhaltig transportieren und verpacken wollen. Auch ist es oft von Kunde zu Kunde unterschiedlich, welche Lösung die nachhaltigste ist, wir helfen gerne bei der richtigen Kalkulation.“

Achte auf die gesamte Kette

In den letzten Jahren kamen viele neue Getränke aus Deutschland, gleichzeitig ist das Land auch als Traditionsbrauer mit uralten Biermarken weltbekannt. Innovativ und traditionell sind beide Gruppen interessante Kunden für das Unternehmen aus Den Helder. „Wir folgen Trends auf der ganzen Welt und bieten unseren Kunden neue Möglichkeiten aus anderen Teilen der Welt. Unser größtes Kapital ist die Unterstützung in der gesamten Kette. Vom Kunden bis zum Endkunden bieten wir überall die richtige Unterstützung.“

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Deutschland spielt für das Familienunternehmen auch in anderer Hinsicht eine wichtige Rolle. „Wir haben jetzt Produktionsstandorte weltweit. Unser erstes Werk im Ausland befand sich in Schwerin, Deutschland. Inzwischen werden einige unserer Kegs in Groß Breitenbach hergestellt. Die Innovation und Entwicklung findet in Den Helder statt.“

BrauBeviale 2019

Die BrauBeviale findet vom 12. bis 14. November in Nürnberg statt. Seit 1978 hat sich die Messe zum wichtigsten Treffpunkt in Europa für die gesamte Getränkeproduktionskette entwickelt. Bei der letzten Ausgabe kamen 40.000 Fachbesucher nach Nordbayern, um Kontakte in die Welt der Rohstoffe, Technologie, Logistik und Marketing zu knüpfen.

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