Updates #3: Corona in Deutschland

Corona ist sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden das Gespräch des Tages. Deshalb halten wir Sie hier regelmäßig auf dem Laufenden. Teilen Sie auch Ihre eigenen Neuigkeiten und Beiträge. Mail an die Redaktion: redactie@duitslandnieuws.nl

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Corona-Updates in Deutschland

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  • Lesen Sie hier die Updates zu Corona vom 26. Februar bis 27. März

3. April:

In Deutschland sind (Stand Freitagmorgen 08.30 Uhr) 79.450 Menschen positiv auf Corona getestet worden. Mindestens 1001 Menschen sind gestorben.

  • Wie haben es die Niederlande geschafft, in Deutschland Kapazitäten auf der Intensivstation freizusetzen? Das liegt unter anderem an den guten Kontakten zwischen Enschede und Münster. Wir haben mit Bürgermeister Onno van Veldhuizen gesprochen

Andere Aktualisierungen:

  • In Berlin wurden die ersten Corona-Tests produziert. Interview mit Biochemiker Olfert Landt
  • Deutschland kann mit 17.500 IC-Betten in 24 Stunden hochskalieren
  • Um beispielsweise den Mangel an Gesichtsmasken zu beheben, fordert die Bundesregierung große Konzerne wie BASF, Volkswagen, Lufthansa, Otto und Fiege auf, ihren Vertrieb und ihre Logistik einzusetzen.
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet eine stärkere Rezession als 2008. Besonderes Augenmerk sollten wir ihm zufolge auf die USA richten
  • Bisher konnten Opfer von abgesagten Konzerten oder ausgefallenen Flügen ihr Geld zurückfordern. Die wandelt die Bundesregierung jetzt in Gutscheine um

2. April:

In Deutschland sind (Stand Donnerstagmorgen 08.30 Uhr) 74.685 Menschen positiv auf Corona getestet worden. Mindestens 897 Menschen sind gestorben.

Nicht verpassen: Wie Münster und Enschede in Zeiten von Corona zueinander finden.

Andere Aktualisierungen:

  • Deutsche Luftwaffe holt neue Corona-Patienten aus Italien ab
  • Osteuropäische Saisonarbeiter dürfen noch nicht nach Deutschland, der Landwirtschaftsminister will sie länger bleiben lassen
  • Aufmerksamkeit im Handelsblatt für den niederländischen Hilfsplan für Südeuropa
  • Berliner Polizei fürchtet das schöne Wetter und will Parks schließen
  • Berliner Unternehmer freuen sich über schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung
  • Interview mit Virologe Hendrik Streeck, der speziell gegen „Corona-Feuer“ Heinsberg untersucht: Aufhebung strenger Maßnahmen in absehbarer Zeit
  • Verdoppelung der Infektionen in Deutschland verlangsamt sich
  • Viele deutsche Unternehmen stellen im Kampf gegen Corona die Produktion um: Uns fehlt die richtige Koordination der Ressourcen

1. April:

In Deutschland (Stand Mittwochmorgen 08.30 Uhr) sind 68.547 Menschen positiv auf Corona getestet worden. Mindestens 755 Menschen sind gestorben.

Andere Aktualisierungen:

  • Bundeskanzlerin Merkel trifft sich heute Nachmittag mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Corona-Krise.Die meisten Maßnahmen werden voraussichtlich bis mindestens 20. April verlängert. Diskutiert wird auch, ob bestimmte Maßnahmen verschärft werden sollen oder bestimmte Lockerungen bereits möglich sind?
  • Laut Handelsblatt arbeitet eine Gruppe um das Heinrich-Hertz-Institut für Kommunikationstechnik in Berlin seit fünf Wochen an einer App, die es ermöglicht, Nutzer per Bluetooth zu verfolgen. Zum Beispiel können menschliche Bewegungen mit der Ausbreitung des Virus in Verbindung gebracht werden. Nicht nur wegen des Datenschutzes ein heikles Thema in Deutschland.
  • Kleine Unternehmen und große Konzerne haben von der deutschen Regierung rasche Unterstützung erhalten. Doch für den Mittelstand, der für Deutschland sehr wichtig ist, geht es offenbar nicht so schnell:
  • Eine Umfrage unter deutschen Familienunternehmen zeigt, dass die Geschäftstätigkeit mit 65 % deutlich zurückgeht – im Schnitt um 50 %.
  • Nur 28% können wie gewohnt weitermachen
  • Die Krise sorgt für 7% mehr Umsatz
  • 87% führen den Rückgang unter anderem auf die Schließung vieler Geschäfte zurück. Bei 11% liegt es an Personalmangel oder fehlenden Teilen, 6% beklagt zu wenig oder gar keine Rohstoffe, während 7% kaum oder nicht transportieren können
  • Größtes Problem für viele Familienunternehmen: ein drohender Liquiditätsmangel. 26% werden die aktuelle Situation für weitere 3 Monate beibehalten, für 28% sind das 2 Monate. 5% geraten innerhalb von 2 Wochen in Schwierigkeiten.
  • In Deutschland wurde inzwischen für 470.000 Arbeitnehmer eine Arbeitszeitverkürzung beantragt. Ein Drittel der Unternehmer erwägt dies ebenfalls.
  • Interessante Liste: Das ist der Corona-Fachausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 70% der Startups in Deutschland fürchten wegen Corona ihr Überleben. Bundesregierung kommt mit 2 Milliarden Euro Hilfe
  • Bundesregierung will Produktion von Mundkappen ankurbeln
  • Die Coronakrise wirkt sich positiv auf das Mealbox-Startup Hello Fresh aus. Das Berliner Unternehmen überholt nun Lufthansa an der Börse
  • Corona bringt deutsche Bierbrauer in Schwierigkeiten: Ein 400 Jahre alter Familienbetrieb aus Bayern ist bereits pleite

In Deutschland wurden (Stand Dienstagmorgen 08.30 Uhr) 61.731 Menschen positiv auf Corona getestet. Mindestens 521 Menschen sind gestorben.

Nicht verpassen: Updates #4: Corona in Deutschland.

Andere Aktualisierungen:

  • Deutsche Labore: Beschränken Sie die Tests auf diejenigen, die sie wirklich brauchen, oder wir werden zu kurz kommen
  • Corona trifft den deutschen Maschinenbau hart
  • EU will Grenzen für Saisonarbeiter öffnen
  • Mundschutzpflicht der Stadt Jena beim Einkaufen
  • Bierbrauer Bayern sammelt Bier aus geschlossener Gastronomie und stellt Desinfektionsmittel für Krankenhäuser her
  • Deutschland will Studenten einsetzen, die in der Corona-Krise Medikamente organisieren
  • Für kleine Unternehmer gibt es Hilfe, auch für die großen Konzerne.Mindestens 477 Menschen sind gestorben.

Andere Aktualisierungen:

  • Das ifo Institut erwartet eine drastische Zunahme der Kurzarbeit in der deutschen Industrie. Mindestens 25,6% aller Unternehmen gehen davon aus, dass sie in den nächsten drei Monaten Kurzarbeit beantragen werden. Überdurchschnittlich betroffen werden die Branchen Automobilindustrie (41 Prozent), Maschinenbau (33 Prozent) und Elektrotechnik (32 Prozent).
  • Namhafte Firmen wie Adidas, Deichmann (Schuhe), H&M und C&A haben die Miete für ihre Filialen nach deren Schließung wegen der Ausbreitung des Coronavirus eingestellt. Nach heftiger Kritik versprach Adidas, die Miete an private Vermieter zu überweisen. Die meisten Adidas-Shops werden von großen Immobilienfirmen und Versicherungskassen angemietet. Diese hätten „überwiegendes Verständnis“ für die vorübergehende (und gesetzlich zulässige) Einstellung der Miete gezeigt.
  • Deutsche Top-Ökonomen erwarten, dass die deutsche Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise im schlimmsten Fall um 5,4% schrumpft
  • Robert-Koch-Institut (RIVM): Wir müssen einkalkulieren, dass wir bald zu wenig Kapazitäten auf der Intensivstation haben werden
  • Bundeswirtschaftsminister Altmaier: Wäre gut, wenn Spitzenleute auf Boni verzichten und Gehalt abgeben
  • Deutsche Supermärkte geben Mitarbeitern Bonus
  • Bundeslandwirtschaftsminister will Asylbewerber bei Saisonarbeit einsetzen
  • Zehntausende Freiwillige wollen bei der Ernte helfen
  • 90% weniger Flüge landen jetzt auf Tegel. Doch der Berliner Flughafen bleibt geöffnet

Gerade angekommen: – Bayern verlängert strenge #Corona-Maßnahmen bis 19. April. Also kein Anziehen oder Entspannen. Premierminister @Markus_Soeder: „Die Lage ist immer noch sehr, sehr ernst. Ohne aktuelle Maßnahmen hätten wir in Bayern mindestens 5.000 zusätzliche Infektionen gehabt.

Nicht verpassen: Niederländische Corona-Patienten in Deutschland aufgenommen: logisch, dass Münster hilft.

Sehr interessanter Vergleich zwischen Island und den Niederlanden vom bekanntesten deutschen Virologen @c_drosten, in dem deutlich wird, warum Testen so wichtig ist und die Niederlande zu kurz kommen #Coronavid19 https://t.co/NPaHpelG2h

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  • Lesen Sie hier die Updates zu Corona vom 26. Februar bis 27. März

In Deutschland wurden (Stand Freitagmorgen 08.30 Uhr) 44.329 Menschen positiv auf Corona getestet. Mindestens 270 Menschen sind gestorben.

Andere Aktualisierungen:

  • Bundesinnenministerium fordert neue Strategie: noch mehr Tests.Das bedeute unter anderem, dass Lkw in Deutschland nun auch sonntags fahren dürfen, sagt Derk Marseille im BNR Nieuwsradio. Beitrag anhören
  • Der Bundesrat stimmt heute über das milliardenschwere Paket von 156 Milliarden Euro ab (plus weitere Maßnahmen steigen es auf 750 Milliarden Euro). Der Bundesrat in Deutschland ist mit dem niederländischen Senat vergleichbar. Bei dem Paket geht es um finanzielle Unterstützung für große Unternehmen wie Kurzarbeit, Hilfen für kleinere Unternehmen und Selbständige. Mieterschutz und darüber hinaus der Nachtragshaushalt.
  • Die Deutsche Bahn spürt die Auswirkungen der Krise. Wegen stark rückläufiger Fahrgastzahlen haben die Bahnen in den letzten Tagen die Zahl der Züge um mehr als drei Viertel reduziert. Im vergangenen Jahr wurde eine Rekordzahl von 150,7 Millionen Passagieren befördert. Dieses Ziel scheint für dieses Jahr unerreichbar.
  • Vor neun Tagen wandte sich Angela Merkel im Fernsehen an das deutsche Volk und drückte den Ernst der Lage aus. Die erste richtige Arbeitswoche unter diesen neuen Umständen ist nun fast vorbei. In Deutschland hört man immer mehr Aufrufe aus der Wirtschaft, die Maßnahmen zu lockern.
  • Gesundheitsminister Jens Spahn scheint noch nicht so weit zu sein. Er nannte die Situation gestern noch „die Ruhe vor dem Sturm“. Erst nach Ostern (also in 2 Wochen) will er mit den Bundesländern entscheiden, wie es weitergeht.
  • Je größer die Krise, desto ungewöhnlicher die Lösungen. Deutschland hat einen sogenannten „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ eingerichtet. Ausgestattet mit bis zu 600 Milliarden Euro, um das Überleben von Unternehmen zu sichern. Auffälliges Detail: Der Fonds kann bis zu 100 Milliarden Euro direkt in Unternehmen investieren. Bisher war die Verstaatlichung von Unternehmen tabu. Offenbar seit Corona nicht mehr. Finanzminister Olaf Scholz versteht die Sensibilität und schwört, dass die Regierung die Aktien nach der Krise wieder verkauft.
  • Während der Finanzkrise 2008 sprang auch die Bundesregierung ein, um angeschlagenen Banken zu helfen. Aus diesem Grund hält Deutschland weiterhin Anteile an der Commerzbank.
  • Reden wir über die Tests in Deutschland. Viel Aufsehen gab es gestern über die Schnelltests, die Bosch Healthcare Solutions gemeinsam mit Randox Laboratories innerhalb von sechs Wochen entwickelt hat. Nach Angaben des Unternehmens kann eine Infektion in weniger als zweieinhalb Stunden nachgewiesen werden. Der Test wird voraussichtlich im April in Deutschland verfügbar sein.

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