Updates #7: Corona in Deutschland

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Corona-Updates in Deutschland

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  • Lesen Sie hier vom 20. bis 24. April die Updates zu Corona
  • Lesen Sie hier vom 14. bis 17. April die Updates zu Corona
  • Lesen Sie hier vom 6. bis 10. April die Updates zu Corona
  • Lesen Sie hier die Updates zu Corona vom 27. März bis 5. April
  • Lesen Sie hier die Updates zu Corona vom 26. Februar bis 27. März

In Deutschland wurden 160.496 Menschen positiv auf Corona getestet (Stand Freitagmorgen 8.30 Uhr). Mindestens 6.400 Menschen sind gestorben.

Finde mehr heraus: Corona bringt Zwolle, Enschede und Münster näher zusammen.

Andere Aktualisierungen:

  • Der 1. Mai ist ein offizieller Feiertag in Deutschland (Tag der Arbeit), daher gibt es heute wenig Neuigkeiten. Die „traditionellen“ Ausschreitungen in Berlin werden wohl ohnehin in kleiner Form weitergehen. An Formen der Gesichtsbedeckung sind die Aktivisten bereits gewöhnt
  • Wichtige Nachricht für Grenzunternehmer: Das Kabinett erwägt noch Unterstützung für diese bisher zwischen zwei Stühlen gefallene Gruppe

30. April:

In Deutschland (Stand Donnerstagmorgen 08.30 Uhr) sind 159.541 Menschen positiv auf Corona getestet worden. Mindestens 6.292 Menschen sind gestorben.

Andere Aktualisierungen:

  • Das von Angela Merkel geführte Corona-Kabinett bewertet heute die aktuellen Corona-Maßnahmen.
  • Kabinettschef Helge Braun berichtet bereits, dass die Kontaktbeschränkungen weitgehend bis zum 10. Mai verlängert werden. Das Corona-Kabinett wird bis zum 6. Mai keine weiteren Lockerungen diskutieren
  • Auch Bundeskanzlerin Merkel bespricht mit den Bundesländern aktuelle Maßnahmen. Auf dem Tisch liegt ein Plan der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg, die Gastronomie im Mai teilweise wieder zu öffnen. Es scheint, dass die Bundesregierung diese Lockerungen noch für zu früh hält
  • Im Hintergrund laufen Verhandlungen über die Abwrackprämie. Die Autoindustrie befand sich bereits vor Ausbruch der Corona-Krise in einem großen Umbruch. Die Branche hofft auf Kaufprämien, wobei die Politik vor allem auf umweltfreundliche Autos setzen will. Eine Art Öko-Abbruchprämie. Die Frage, die beim „Autogipfel“ mit Merkel am 5. Mai beantwortet werden muss: Fallen auch sparsame Diesel darunter?
  • Mehr als 10 Millionen deutsche Arbeitnehmer haben Kurzarbeit beantragt, die Zahl der Arbeitslosen steigt um 308.000
  • Robert-Koch-Institut: Deutschland steht dank der vielen Tests und der frühen Testphase relativ gut da: Je früher wir testen, desto besser
  • Merkel trifft sich heute Nachmittag mit den Bundesländern.Auch Gottesdienste wären wieder möglich.

29. April:

In Deutschland (Stand Mittwochmorgen 8.30 Uhr) wurden 157.576 Menschen positiv auf Corona getestet. Mindestens 6.054 Menschen sind gestorben.

Finde mehr heraus: Updates #8: Corona in Deutschland.

Andere Aktualisierungen:

  • Special in Zeiten von Corona: Deutsche Bank scheint morgen mit unerwartet guten Zahlen zu kommen
  • Autohersteller Daimler und Volkswagen haben heute deutlich weniger attraktive Quartalszahlen vorzulegen
  • Die deutsche Autoindustrie steht weitgehend still, obwohl VW in vielen Fabriken die Arbeit wieder aufgenommen hat. Die Ministerpräsidenten der Automobilländer Bayern (BMW und Audi), Baden-Württemberg (Daimler und Porsche) und Niedersachsen (VW) treffen sich heute wie 2009 über eine Abwrackprämie. Die Politik scheint auf eine Öko-Variante zuzusteuern. Eine Entscheidung wird nicht vor dem 6. Mai fallen
  • Weitere auffallende Neuigkeiten: Berlins neuer Flughafen ist nach 9 Jahren Verspätung und einer Kostenverdreifachung endlich fertig. Die geplante Eröffnung am 31. Oktober kann fortgesetzt werden. Doch inwiefern wirft Corona einen Strich durch die Rechnung, jetzt, wo es allen Airlines besonders schwer geht? Für 2023 werden übrigens zusätzlich 1,3 Milliarden Euro benötigt.
  • Die Verhandlungen über staatliche Beihilfen für die Lufthansa werden daher heute fortgesetzt. Gestern wurde kurz berichtet, dass es einen Deal über 9 Milliarden geben werde, die Konditionen aber noch nicht vereinbart seien. Die Fluggesellschaft untersucht sogar die Folgen einer Insolvenz. Deutsche Medien nennen es „Poker“.
  • Von 10.000 Stellenabbau bei Lufthansa ist bereits die Rede. Etwa 100 der über 700 Flugzeuge würden zum Verkauf angeboten, schreibt Der Spiegel. Fast alle Flugzeuge sind am Boden und die Fixkosten ticken.
  • Aufgrund des fallenden Ölpreises kostet ein Liter Diesel an der deutschen Zapfsäule in vielen Fällen weniger als einen Euro
  • Webshops profitieren von der Corona-Krise
  • Können wir noch in die Sommerferien fahren? Diese Frage bekommen wir oft in Deutschlandnachrichten für Niederländer, die planen, nach Deutschland zu kommen. Das Auswärtige Amt verlängert nun die weltweite Reisewarnung. Es wird nicht empfohlen, bis zum 14. Juni zu touristischen Zwecken zu reisen. Das heißt übrigens nicht, dass es für die Zeit danach grünes Licht gibt. Minister Heiko Maas sagt, er spreche darüber mit den Nachbarländern, darunter auch den Niederlanden. Auf eine definitive Antwort müssen wir also noch warten.
  • Schulen werden in Deutschland in kleinen Schritten wieder geöffnet. Die Kultusminister der Länder haben den Wunsch geäußert, dass alle Bände noch vor den Sommerferien wieder eingeschult werden können. Wie genau und was das für die Kinderbetreuung bedeutet, wird noch erarbeitet.
  • Die Wiederaufnahme der Bundesliga -ohne Publikum- ist einen Schritt näher gekommen.Das letzte Wort gehört der Politik: Eine Entscheidung fällt wohl morgen nach dem Corona-Kabinett und den Beratungen mit den Bundesländern.

28. April:

In Deutschland wurden 156.232 Menschen positiv auf Corona getestet (Stand Dienstagmorgen 8.30 Uhr). Mindestens 5.842 Menschen sind gestorben.

Finde mehr heraus: Updates #9: Corona in Deutschland.

Andere Aktualisierungen:

  • Wird Deutschland Lufthansa retten? Das Ergebnis kann heute bekannt gegeben werden, berichten deutsche Medien. Das wären 9 Milliarden Euro. Die Frage ist nun: Wie viel Mitsprache bekommt der deutsche Staat?
  • Deutsche haben im März Bargeld „gehortet“, wie ING-Forschungsergebnisse zeigen. Gleichzeitig nimmt der digitale Zahlungsverkehr zu
  • Bundesumweltministerin Schulze fordert ein grünes Wirtschaftsprogramm, um aus der Krise herauszukommen. Es wird von großen deutschen Unternehmen unterstützt
  • Aufmerksamkeit in deutschen Medien für die Art und Weise, wie die Niederlande den Königstag feierten. Herzlichen Glückwunsch unter anderem aus Nordrhein-Westfalen:

Heute sind wir auch orange! Nordrhein-Westfalen wünscht unseren niederländischen Freunden alles Gute zum Königstag. Bleib gesund! | Heute sind auch wir orange! Wir aus #NRW wünschen unseren englisch Freunden Alles Gute zum Königstag. Bleibt Sonne! #NRWNL #kingsday2020 pic.twitter.com/AXaLaqMFsZ

Finde mehr heraus: Das Bundesverfassungsgericht hat das Recht, das Kaufprogramm der EZB zu kritisieren.

27. April:

In Deutschland wurden 155.470 Menschen positiv auf Corona getestet (Stand Montagmorgen, 8.30 Uhr). Mindestens 5.733 Menschen sind gestorben.

Andere Aktualisierungen:

  • Ab heute gilt deutschlandweit eine Mundkappenpflicht. In den meisten Bundesländern sowohl im ÖPNV als auch in den Geschäften.
  • AKK tritt auf die Bremse: Verteidigungsministerin und derzeitige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hält es für noch zu früh, über weitere Lockerungen zu sprechen, sagte sie am Montagmorgen. „Wir haben es täglich mit 2.000 Neuinfektionen zu tun. Es gibt viele. Solche Debatten können wir nur führen, wenn es weniger als 1.000 pro Tag sind, 600 bis 500 wären noch besser.“
  • Wirtschaftsminister Peter Altmaier gab heute die Frühjahrsprognose bekannt. Experten erwarten eine schwere Rezession
  • Im öffentlichen Nahverkehr und in den Regionalzügen in Deutschland besteht ab sofort Gesichtsmaskenpflicht. Verkehrsminister Scheuer diskutiert, ob dies auch für grenzüberschreitende Verbindungen unter anderem in die Niederlande eingeführt werden kann
  • 550 Millionen Euro Hilfe für Ferienflieger Condor. Lufthansa verhandelt über einen milliardenschweren Deal. Aber unter welchen Bedingungen?
  • Das Corona-Kabinett tagt heute und am kommenden Donnerstag unter der Führung von Bundeskanzlerin Merkel.
  • Am kommenden Donnerstag wird sich Merkel auch mit den Bundesländern über die Corona-Maßnahmen beraten.
  • Der Spiegel achtet auf diese Testmesse in Apeldoorn.