Was das Land Rheinland-Pfalz für Investoren attraktiv macht

Der königliche Besuch im Oktober 2018 unter anderem im Bundesland Rheinland-Pfalz wird fortgesetzt. Vom 1. bis 3. Juli reist eine starke Handelsdelegation aus Rheinland-Pfalz unter Leitung des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsministers (u.a. Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) Dr. Volker Wissing in die Niederlande. Der Fokus liegt hauptsächlich auf Südholland.

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert im Rahmen dieses Besuchs am 2. Juli in Den Haag eine Sondersitzung. Dort haben niederländische Investoren und Unternehmer die Möglichkeit, direkt mit Experten, Spitzenbeamten und erfolgreichen Unternehmern aus Rheinland-Pfalz zu sprechen.

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Einerseits liegt der Schwerpunkt des Besuchs aus Rheinland-Pfalz auf politisch-administrativen Gesprächen mit niederländischen Ministern. Aber auch für Firmenbesuche und Networking-Events sei viel Platz, sagt Aldo Lodder, Exportberater beim DNHK und an der Organisation beteiligt. „Dies ist eine einmalige Gelegenheit, auf sehr zugänglichem und hohem Niveau mit den richtigen Leuten über Investitionsmöglichkeiten in Rheinland-Pfalz in Kontakt zu treten. Ich stelle oft fest, dass Anleger lieber direkt mit ihren deutschen Kollegen sprechen, um von ihnen zu erfahren, wo die Chancen liegen.“

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Konkrete Fragen zum Investieren in Rheinland-Pfalz

Das Treffen sei besonders interessant für Unternehmen, die eine Expansion nach Deutschland erwägen, sowie Anwälte, die sich auf Mergers & Acquisitions spezialisiert haben, sagt er. Niederländische Unternehmer haben oft die Vorstellung, dass es vor allem in Ostdeutschland Investitionsförderungen gibt, stellt Lodder fest. „Das ist nicht wahr. Gerade in diesen Bundesländern ist vieles möglich. Dazu können Sie ganz konkrete Fragen stellen.“

Neben der staatlichen Förderung sei auch der Standort Rheinland-Pfalz interessant, stellt der DNHK-Berater fest. „Die Lage ist günstig, Koblenz ist keine 200 Kilometer Autofahrt von Venlo entfernt. Und Sie sind gut mit Süddeutschland und anderen europäischen Ländern verbunden.“

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Chancen in unerwarteten Regionen

Zu oft schauen die Niederländer nur auf die größeren Bundesländer, sieht Lodder. „Wir zeigen, warum es sich lohnt, auch auf Gebiete wie Rheinland-Pfalz zu schauen.“ Natürlich sei es sinnvoll, die deutschen Großstädte als Wirtschaftsstandort zu betrachten, sagt er. „Kürzlich habe ich einen Unternehmer nach Frankfurt mitgenommen, der war ziemlich schockiert über die Mieten. Mainz ist nur eine halbe Stunde entfernt und hat sich als sehr attraktive Alternative herausgestellt.“

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Der Vorteil kleinerer Bundesländer sei, dass sie einem viel Zeit zur Verfügung stellen, sagt er. „In einem ‚kleineren‘ Bundesland hat man bessere Chancen, gute Hilfe zu bekommen.“ Dieses Feedback erhielt er kürzlich von einem von ihm betreuten Unternehmen.„Natürlich ist der Weinbau rund um Mosel und Rhein bekannt, aber hier findet man alles, was Deutschland wirtschaftlich stark macht. Die Kombination aus Industrie-, Pharma- und Chemiekonzernen wie BASF, Boehringer Ingelheim und Daimler. Ergänzt durch einen starken Mittelstand und einen gesunden Arbeitsmarkt.“

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Das Bundesland ist auch von anderen Regionen mit hoher Kaufkraft umgeben. Als Beispiele nennt er Köln/Düsseldorf, Frankfurt/Wiesbaden und Mannheim/Stuttgart. „Auch die Verbindung zu den Benelux-Staaten und Frankreich ist ein wichtiger Grund, warum der Exportanteil hier so hoch ist.“

Mit der Handelsdelegation reisen vier führende Winzer an. „Die neue Generation – oft in den Dreißigern – ist sehr innovativ und gewinnt internationale Auszeichnungen. Der deutsche Wein ist weniger massenorientiert, sondern qualitätsorientiert.“ Ein weiteres gutes Beispiel ist der Solarmodulhersteller Pfalzsolar, der zunehmend auf dem niederländischen Markt aktiv wird. Eine Reihe großer Metallunternehmen, Maschinenbauer, Pumpenbauer und Experten für Wasseranalytik komplettieren die Gruppe. „Also eine sehr breite Palette.“

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Informationen und Anmeldung

Das exklusive Netzwerk- und Wissenstreffen für niederländische Investoren und Unternehmer zu Geschäftsmöglichkeiten und Investitionsmöglichkeiten in Rheinland-Pfalz findet am Dienstag, 2. Juli, in Den Haag statt. Niederländische Investoren und Unternehmer erhalten hier die Möglichkeit, direkt und informell mit Experten, Spitzenbeamten und erfolgreichen Unternehmern aus Rheinland-Pfalz in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen und Anmeldung..