Wie die Niederlande und Deutschland den Weltstandard für Elektromobilität gestalten

Die Niederlande sind weltweit führend in der Elektromobilität und liegen sogar vor Deutschland. Doch ohne Kooperation mit ihren östlichen Nachbarn werden die Niederländer international nicht viel weiterkommen. Um diese Ideen zum Weltstandard zu machen, werden deutsche Partner dringend gebraucht. Dies geht unter anderem aus Gesprächen mit führenden Experten und Politikern beider Länder hervor, die 2017 während des  EVS30 in Stuttgart in den deutschen Nachrichten geführt wurden.

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Die 32. Ausgabe der größten Elektromobilitätsmesse der Welt findet dieses Jahr vom 19. bis 22. Mai in Lyon, Frankreich, statt. Hier präsentieren Experten des Wissens- und Innovationszentrums ElaadNL ihre Vision der Zukunft von Elektrofahrzeugen und Smart Charging. Dabei bauen sie auf die 2017 in Stuttgart geknüpften Kontakte auf.

„Wir passen gut zusammen“

Arbeitsbesuch in den Niederlanden

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Herman hat bereits mehrere Arbeitsbesuche in den Niederlanden abgestattet: Tesla hat sich nicht ohne Grund für Nordbrabant entschieden: Hier sind die Akteure, die weltweit den Ton angeben.

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Weltstandard: „Es passiert in den Niederlanden“

Charin  ist international der wichtigste Verband, der den Weltstandard für Elektromobilität setzt. Struktur und Aufbau wurden vom Niederländer übernommen, Vorsitzender Claas Bracklo – der eine hohe Führungsposition bei BMW innehat – vom Niederländer: Hier passiert es!

‚Einen einheitlichen Stecker erzwingen‘

Professor Henning Kagermann van Plattform Elektromobilitätist der Mann, der ganz Deutschland für das elektrische Fahren begeistert. Er meint, Europa sei an der Reihe: Ein einheitlicher Stecker ist erdacht, Einsatz erzwingen!

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„Eng mit den Niederlanden zusammenarbeiten“

Robert Metzger, CEO-MunichExpo, erklärt, warum die Niederlande führend in der Elektromobilität sind und wie Menschen zusammenarbeiten.

„Jedes Land erfindet sein eigenes Rad“

Bert Klerk  vom Team Formula-E sieht die Länder, die miteinander um Kompatibilität kämpfen und zu wenig mit den Erkenntnissen des anderen anfangen.

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„Niederlande und Deutschland ergänzen sich“

Beide Regionen ähneln sich industriell, aber die Vorgehensweise ergänzt sich: Süddeutschland ist bei der Energiewende weiter, Nordbrabant weiß mehr über das elektrische Fahren. Anne-Marie Spierings ist Abgeordnete in Nordbrabant.

Mehr über Smart Charging

Was würde passieren, wenn in Zukunft alle ein E-Auto hätten und alle Autofahrer nach der Arbeitszeit gleichzeitig laden würden? Der Datenanalyst Nazir Refa vom Wissens- und Innovationszentrum ElaadNL forscht unter anderem zu Smart Charging, um solche Fragen zu lösen. Das Interesse aus Deutschland an praktischen Erfahrungen mit Smart Charging in den Niederlanden ist groß.

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