Wie dieses Startup Software mit Blockchain handelbar macht

Mitgründer und Mitinhaber Frank Bartels von license.rocks ist in diesem Jahr einer der Referenten im Exist-Programm bei Sirius Minds in Berlin. Unternehmer und Business Coach Joris van Winsen von Orange Octopus in Berlin interviewt ihn gemeinsam mit Gründern zum Thema Entrepreneurship. Er bespricht die Gastredner für Deutschlandnachrichten.

Was macht die Geschichte von Frank Bartels interessant?

Frank Bartels hat ein Profil, das man in der Berliner Startup-Szene immer häufiger sieht, auch wenn es besonders bleibt. Bis vor wenigen Jahren hatte der Mitvierziger einen hervorragenden Job und eine hervorragende Karriere bei großen Unternehmen wie Siemens. Er war glücklich und zufrieden. Und doch verließ er die Unternehmenswelt, um ein Unternehmen zu gründen.

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Die Zukunft der Lizenzierung liegt in der Blockchain

Was wird er machen?

Gemeinsam mit Daud Zulfacar gründete er license.rocks, bei dem er auf seine langjährige Erfahrung und sein Wissen aufbauen konnte. Mit diesem Startup arbeitet er daran, verschiedene Softwarelizenzierungsprobleme mithilfe von Blockchain zu lösen.

Welche Probleme löst er?

Neue und gebrauchte Software ist heute oft schwer zu handeln. Das hat alles mit dem Fehlen der richtigen Lizenzen zu tun. Also schaut er in die Zukunft der Lizenzierung und was sie für eingebautes Vertrauen und automatisierten Handel bedeutet. Google den Begriff „Zukunft der Lizenzierung“.

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Welche Lösung haben sie gefunden?

License.rocks behauptet, einen der wenigen Blockchain-Anwendungsfälle zu haben, in denen Blockchain wirklich benötigt wird. Das erste Projekt war auf Anhieb ein Hit, die Software der insolventen Air Berlin zu „digitalisieren“, um sie einfacher und rechtlich verkäuflich zu machen.

Investoren stehen Schlange

Wie hat er das Unternehmen gegründet?

Der Unternehmer wollte wie viele andere Startups vor 2 Jahren ein Initial Coin Offering (ICO) durchführen, um Lizenzfelsen zu finanzieren. Aber der ICO-Markt brach während des Schreibens des Whitepapers vollständig zusammen. Bartels, der unter anderem für die Finanzen zuständig ist, hat license.rocks aus eigenem Geld finanziert und durch Seed-Round, strategische Partnerschaften und Subventionen auch genügend Geld eingesammelt.

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An Investoren also kein Mangel?

Große Unternehmen stehen Schlange, um mit diesen visionären Gründern zu sprechen. Die eigentliche Konvertierung ist jedoch schwierig und langsam. Dies liegt zum Teil daran, dass es so „disruptiv“ und daher innovativ ist. Anfang dieses Jahres wurde ein gigantisches Projekt mit einem Giganten eines Unternehmens gestartet. Denn neben Software digitalisiert license.rocks auch Hardware mit Lizenzen.

Was bringt es ihm?

Frank Bartels sagt, er verdiene jetzt wenig Geld im Vergleich zu früher, aber er sei „arm aber sehr glücklich“.Aber eine Reise wert.

Vorteil eines Gründers mit Erfahrung

Was können Sie als niederländischer Unternehmer von ihm lernen?

Bartels‘ Geschichte ist aus mehreren Gründen besonders. In kurzer Zeit ist es ihm gelungen, eine DIN-Norm (ja, DIN der A4-DIN) zu schaffen. Zusammen mit seinem Mitgründer Zulfacar haben sie ein unglaublich starkes Netzwerk in der Blockchain-Community in Berlin und darüber hinaus aufgebaut. Sie haben auch sehr gute Leute um sich versammelt.

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Wie blickt er auf diesen Übergang zurück?

Am inspirierendsten ist, dass er wirklich seinem Herzen folgte. Bartels hat mir erzählt, dass es manchmal sehr hektisch ist. „Aber es ist fantastisch, sein eigenes Geschäft zu führen, zu wachsen und zu beobachten, wie es sich entwickelt. Nicht alles läuft nach Plan, aber so bleibt es spannend. Ich würde nie wieder zu meiner alten Karriere zurückkehren wollen. Ich mag die ‚Just do it‘-Mentalität sehr.“

Was sagt diese Geschichte über Unternehmertum aus?

Die Geschichte von Bartels ist auch deshalb schön, weil er selbst sagt, dass man nie zu alt ist, um ein Unternehmen zu gründen. Umgekehrt: „Mit 15 Jahren Berufserfahrung kennen Sie viele Probleme, die gelöst werden müssen, und haben möglicherweise ein besseres Netzwerk, auf das Sie zurückgreifen können. Das vermissen sehr junge Unternehmer. Wir machen etwas, das viel Erfahrung erfordert, sonst würden Sie den Schmerz der Lizenzierung von Unternehmenssoftware nicht verstehen.“

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Gestalte dein eigenes Leben

Was erzählt seine Geschichte über die Berliner Startup-Szene?

License.rocks ist eines von mindestens 100 in Berlin aktiven Blockchain-Startups. Das Start-up zeigt auch, dass Start-ups mit Subventionen viel erreichen können.

Startup, Geschäfte zu machen ist nicht immer einfach. Aber am Ende ist es fantastisch. Du kannst dein eigenes Leben besser organisieren und gestalten. Es ist so schön, an etwas zu arbeiten, das Sie sinnvoll, schön und interessant finden, anstatt an einem Job, der außerhalb Ihrer Kontrolle liegt. Sie sind dann nicht auf einen Chef oder Vorgesetzten angewiesen, der auch einen Vorgesetzten oder Vorgesetzten hat. Du musst dein Leben nicht „aussitzen“. Berlin ist eine ideale Stadt, um dein Startup zu gründen oder weiterzuentwickeln.