Zehn Jahre Speed-Dating deutscher und niederländischer Unternehmer am Trading Day in Mönchengladbach

Wie findet man den richtigen Geschäftspartner jenseits der Grenze? Bereits zum zehnten Mal in Folge treffen niederländische und deutsche Unternehmen beim Deutsch-Niederländischen Handelstag am 13. November im Stadion von Borussia Mönchengladbach aufeinander.

Die Veranstaltung kurz hinter der Grenze bei Venlo ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Insgesamt werden mehr als 600 Teilnehmer aus beiden Ländern erwartet, sagt Hartmut Rosowski, Leiter der Niederlassung der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Düsseldorf. „Das hat damit zu tun, dass es ein sehr konkretes Treffen ist“, sagt er. „Indem Sie sich registrieren und ein eigenes Firmenprofil erstellen, machen Sie andere Teilnehmer auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Über die B2Match-Website können Sie dann relevante Gesprächspartner ansprechen. Oder sie wählen dich. Das sorgt für eine gute Vorbereitung auf die 20-minütigen Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern und Beratern.“

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Kunden dank Handelstag

Einer der Teilnehmer ist Kai Michels von DirectLease aus Düsseldorf. „Wir bieten professionelles, geschäftliches Cross-Border-Leasing für Unternehmen, die beispielsweise keinen Firmensitz in Deutschland haben und daher keine Firmenwagen für deutsche Kollegen anbieten können.“ Mit früheren Ausgaben des Handelstages hat der Unternehmer gute Erfahrungen gemacht. „Da es so international aufgestellt ist, kommt uns das als Unternehmen sehr zugute. Es hat uns bereits Kunden gebracht.“

Darüber hinaus bietet die Business Lounge des Bundesligisten-Stadions den Teilnehmern des Trading Days einen kleinen Informationsmarkt mit überwiegend Dienstleistern im Bereich des grenzüberschreitenden Handels. „Hier finden Sie nützliche Informationen zu Fördermöglichkeiten und aktuellen Trends“, sagt Rosowski. „Und in speziellen Workshops geben Experten Tipps für grenzüberschreitende Geschäfte.“

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Speed-Dating ist weiterhin notwendig

In dieser Grenzregion sind die Kontakte zwischen den Nachbarländern tief verwurzelt. Allein am Niederrhein gibt es nach Angaben der IHK Mittlerer Niederrhein mehr als 3.000 Unternehmen niederländischer Herkunft. Trotzdem sei Speed-Dating für Unternehmer aus beiden Ländern notwendig, sagt Rosowski. „Die Kontakte können so gut sein, dass es immer noch schwierig ist, den richtigen Partner über die Grenze hinweg zu finden. Bei den Nachbarn sieht es oft etwas anders aus. Deshalb ist Matchmaking so beliebt.“

Dies ist auch der Grund, warum erfahrene Unternehmer oft mit Fragen herumlaufen. „Während des Handelstages trifft man in kurzer Zeit viele Spezialisten. Wir sind allein mit vielen Experten aus dem DNHK präsent.“ Man muss also nicht viel dem Zufall überlassen, sagt er. „Auf diese Weise kann man sehr gut eine Reihe konkreter Fragen im Vorfeld vorbereiten.„Besprechen Sie Ihre Pläne. Fragen Sie, was Sie dafür brauchen. Worauf kommt es zum Beispiel an, wenn Sie in Deutschland Personal einstellen? Oder was ist bei einem deutschen Handelspartner zu beachten, oder wie geht man mit einer Firmenübernahme in einem anderen Land um?“

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Matchmaking am deutsch-niederländischen Handelstag

Sie suchen Agenten, Distributoren, Lieferanten oder Kooperationspartner in Deutschland? Während des Deutsch-Niederländischen Handelstages am 13. November in Mönchengladbach können Sie B2B-Matchmaking-Gespräche anfragen. Bei der Anmeldung können Teilnehmer auch einen Beratungstermin mit den Exportberatern des DNHK vereinbaren.

Die Organisation liegt in den Händen der IHK Mittlerer Niederrhein in Zusammenarbeit mit IHK Aachen, IHK Duisburg-Wesel-Kleve, Handelskammer Niederlande, Standort Niederrhein GmbH, DNHK, NRW International GmbH und den Handelsniederlassungen der Niederlande in Deutschland.